Stephan Eckehard Bitter (* 1942 in Posen) ist ein evangelischer Kirchenhistoriker.
Er besuchte von 1948 bis 1961 Schulen in Celle und Düsseldorf. Nach dem Abitur 1961 in Düsseldorf studierte er von 1961 bis 1967 evangelische Theologie in Bonn, Berlin und Göttingen, besonders bei Rudolf Smend und Philipp Vielhauer. Nach dem ersten theologischen Examen 1967 bei der Theologischen Fakultät Göttingen war er von 1967 bis 1969 wissenschaftliche Hilfskraft in Münster (Institut für neutestamentliche Textforschung). Von 1969 bis 1971 hatte er ein Promotionsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen. Von 1971 bis 1982 war er wissenschaftlicher Assistent in Bonn und Studieninspektor des Evangelisch-Theologischen Stifts der Universität Bonn (Hans-Iwand-Haus). Nach der Promotion 1974 (Altes Testament) zum Dr. theol. in Göttingen absolvierte er 1974/1975 das Vikariat an der Kreuzkirche in Bonn. Von 1978 bis 1979 unterrichtete er an der Ursulinenschule Hersel und von 1986 bis 1989 am Aloisiuskolleg in Bad Godesberg. Von 1982 bis 2001 war er Pfarrer in Bonn-Bad Godesberg. In den 80er und 90er Jahren war er Mitglied landeskirchlicher Ausschüsse und der Theologischen Prüfungskommission der Evangelischen Kirche im Rheinland; Mitglied des Vorstandes des Vereins für Diakonie in Bad Godesberg, Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte an der Universität zu Köln und Leiter des Bonner Regionalseminars für Vikare. Von 1989 bis 2001 war er Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg bzw. Bad Godesberg-Voreifel. Von 2002 bis 2018 war er als Emeritus Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte an der Universität Bonn.
Er ist Mitglied der Baltischen Historischen Kommission und des Vorstandes des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte.
| Personendaten | |
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| NAME | Bitter, Stephan |
| ALTERNATIVNAMEN | Bitter, Stephan Eckehard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelischer Kirchenhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1942 |
| GEBURTSORT | Posen |