Ab 1977 arbeitete er als Verlagsredakteur beim Friedrich Verlag in Seelze, bevor er 1988 als Kulturredakteur zum NDR in Hannover wechselte. Dort leitete er ab 2008 die Literaturredaktion und veröffentlichte als Leiter der Redaktion von NDR Kultur bis 2014 zahlreiche Hörfunkbeiträge, aber auch „einige Fernsehbeiträge zu vornehmlich kulturellen Themen“.
In jüngerer Zeit beriet Lohr beispielsweise das Internationale Literaturfestival Göttinger Literaturherbst, kuratierte die Hannah-Arendt-Tage in Hannover, moderierte Lesungen und Diskurse und verfasste diverse Kritiken. Lohr starb am 25. Mai 2024 in Hannover.
Stephan Lohr (Hrsg.): Goethe in Ökonomie, Technik und Politik (= Der Deutschunterricht, Jahrgang 39, Heft 4)
Stephan Lohr (Hrsg.): Goethe in Ökonomie, Technik und Politik. „Blick vom Ende auf den Anfang, Goethes Welt-Ansichten und die Perspektiven der Gegenwart.“ Tagung. Hauptvorträge (= Loccumer Protokolle, [19]87, Heft 7), Velber [i.e.] Seelze: Friedrich; [Stuttgart]: Klett Verlag, 1987, ISBN 978-3-617-20016-2 und ISBN 3-617-20016-8; Inhaltsverzeichnis
Stephan Lohr, Ludwig Zerull (Hrsg.): Die 1960er Jahre in Hannover. Künstler, Galerien und Straßenkunst. 2. Dezember 2007–30. März 2008, herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Sprengel-Museum Hannover, Hannover: Sprengel-Museum, 2007, ISBN 978-3-89169-206-6
12Sabine Meschkat-Peters: Kuratorium / Stephan Lohr / Norddeutscher Rundfunk, Kurzvorstellung des Mitglieds im Kuratorium der Hannah-Arendt-Tage 2022 auf der Seite hannover.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 31. Januar 2024
↑O.V.: Stephan Lohr, Vorstellungs des Gesprächspartners neben Friedrich Christian Delius anlässlich einer Lesung aus dem Buch Unkenruf von Günter Grass für das von Hajo Steinert moderierte Literarische Colloquium Berlin am 4. März 1992, zuletzt abgerufen am 31. Januar 2024