Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten die römische Fremdwahrnehmung, antike Ethnographie und Orientvorstellungen römischer Historiker. Sein besonderes Interesse galt den Geschichtsschreibern Sallust und Tacitus. Mit seiner Monographie Tacitus legte er „erstmals eine kompakte deutschsprachige Einführung in das taciteische Oeuvre vor“.
Schriften
Monografien:
Feindbilder bei den frühen Griechen. Untersuchungen zur Entwicklung von Fremdenbildern und Identitäten in der griechischen Literatur von Homer bis Aristophanes. Dissertation. Freie Universität Berlin 1994. Lang, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-631-49328-2.
Umweltgeschichte. Von der Antike bis zur Gegenwart. Buchner, Bamberg 2001, ISBN 3-7661-4655-6.
Orientvorstellungen bei römischen Historikern. In Robert Rollinger, Brigitte Truschnegg (Hrsg.): Altertum und Mittelmeerraum. Die antike Welt diesseits und jenseits der Levante. Festschrift für Peter W. Haider. Steiner, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08738-9, S. 749–772.
Frauen für die Freiheit? Zur Funktion „barbarischer Weiblichkeit“ im Werk des Tacitus. In: Christoph Ulf, Robert Rollinger (Hrsg.): Frauen und Geschlechter. Bilder – Rollen – Realitäten in den Texten antiker Autoren der römischen Kaiserzeit. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2006, ISBN 3-205-77509-0, S. 221–256.