Stephanie Gilmore

Stephanie Gilmore (2016)

Stephanie Louise Gilmore (* 29. Januar 1988 in Murwillumbah, New South Wales) ist eine australische Profisurferin und 8-fache Weltmeisterin der Frauen WSL.

Leben

Im Alter von zehn Jahren startete Gilmore ihre ersten Surf-Versuche mit einem Bodyboard. Mit 17 Jahren nahm sie mit einer Wildcard erstmals an einem Wettbewerb der ASP World Tour (später WSL) teil, der sich 2005 mit einem Sieg bei den Roxy Pro Gold Coast bezahlt machte. In ihrer nächsten Saison gewann sie die Havaianas Beachley Classics 2006.

Stephanie Gilmore (2008)

Ihre Erfolge bei der World Qualifying Series (WQS) befähigten sie zur Teilnahme an der ASP World Tour 2007, wo sie nicht enttäuschte. Sie gewann vier der acht Events und sicherte sich den ersten Weltmeistertitel. Sie konnte ihren Erfolg 2008, 2009 als auch 2010 wiederholen.

2010 wurde Gilmore für ihre überragenden Leistungen im Surfsport mit der Aufnahme in die Ehrengalerie der amerikanischen Surfers Hall of Fame ausgezeichnet. Dabei wurden ihre Hand- und Fußabdrücke sowie ihre Signatur in einer gegossenen Betonfliese im Gehweg am Pacific Coast Highway in Huntington Beach, Kalifornien verewigt.

Im Dezember 2010 wurde sie von einem Stalker mit einer Eisenstange attackiert. Bei der Abwehr eines Schlages brach sie sich das Handgelenk.

Am 5. Dezember 2011 gab die Sea Shepherd Conservation Society bekannt, dass Stephanie Gilmore in den internationalen Beraterstab der Organisation aufgenommen wurden.

Im Juli 2012 gewann sie zum fünften Mal den Weltmeistertitel. Nachdem sie 2013 im Viertelfinale der World Surf League ausgeschieden war und dadurch nur den 5. Platz in der Gesamtwertung erreichen konnte, stand sie 2014 erneut wieder an der Spitze der Weltrangliste und holte ihren sechsten Weltmeistertitel. 2018 wurde sie zum siebten Mal Weltmeisterin und holte damit den Rekord von Layne Beachley von 2006 ein. 2019 errang Beachley ihren 8. Weltmeistertitel, Gilmore zog 2022 mit ihrem 8. WM-Titel nach.

Sie lebt zurzeit in Tweed Heads.

Erfolge

JahrBewerbPlatzierungTitelLand
2023WSLWoman's Championship Tour6. Vereinigte Staaten
2022WSLWoman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2022WSLSurf City El Salvador Pro1. El Salvador
2022WSLFinals1. Vereinigte Staaten
2021WSLWoman's Championship Tour5. Vereinigte Staaten
2021WSLCorona Open Mexico1. Mexiko
2019WSLWoman's Championship Tour4. Vereinigte Staaten
2019WSLCorona Bali Protected1. Indonesien
2019WSLlululemon Maui Pro1. Vereinigte Staaten
2018WSLWoman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2018WSLRip Curl Women’s Pro1. Australien
2018WSLRio Pro1. Brasilien
2018WSLCorona Open J-Bay1. Südafrika
2017WSLWoman's Championship Tour2. Vereinigte Staaten
2017WSLRoxy Pro Gold Coast1. Australien
2017WSLMaui Women’s Pro1. Vereinigte Staaten
2016WSLWoman's Championship Tour6. Vereinigte Staaten
2015WSLWoman's Championship Tour12. Vereinigte Staaten
2014ASP *Woman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2014ASP *Roxy Pro Gold Coast1. Australien
2014ASP *Swatch Women’s Pro Testles1. Vereinigte Staaten
2013ASP *Woman's Championship Tour5. Vereinigte Staaten
2012ASP *Woman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2012ASP *Roxy Pro Gold Coast1. Australien
2012ASP *TSB Bank NZ Surf Festival1. Neuseeland
2011ASP *Woman's Championship Tour3. Vereinigte Staaten
2011ASP *Roxy Pro France1. Frankreich
2010ASP *Woman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2010ASP *Triple Crown of Surfing1. Vereinigte Staaten
2010ASP *Rip Curl Pro Search1. Puerto Rico
2010ASP *Roxy Pro Gold Coast1. Australien
2010ASP *Rip Curl Pro Bells Beach1. Australien
2010ASP *Commonwealth Bank Beachley Classic1. Australien
2009ASP *Woman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2009ASP *Triple Crown of Surfing1. Vereinigte Staaten
2009ASP *Roxy Pro Gold Coast1. Australien
2009ASP *Billabong Pro Maui1. Vereinigte Staaten
2008ASP *Woman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2008ASP *Triple Crown of Surfing1. Vereinigte Staaten
2008ASP *Billabong Pro Hawaii1. Vereinigte Staaten
2008ASP *Rip Curl Pro Mademoiselle1. Frankreich
2008ASP *Moviestar Classic Mancora1. Peru
2008ASP *Rip Curl Pro Bells Beach1. Australien
2008ASP *Roxy Pro Sunset Beach1. Vereinigte Staaten
2007ASP *Woman's Championship Tour1.Weltmeisterin Vereinigte Staaten
2007ASP *Billabong Pro Hawaii1. Vereinigte Staaten
2007ASP *Mancora Peru Classic1. Peru
2007ASP *NAB Beachley Classic1. Australien
2007ASP *Rip Curl Pro Bells Beach1. Australien
2006ASP *Havaianas Beachley Classic (Wildcard-Teilnehmer)1. Australien
2005ASP *Roxy Pro Gold Coast (Wildcard-Teilnehmer)1. Australien

* Die Association of Surfing Professionals (ASP) wurde 2015 in World Surf League (WSL) umbenannt.

Auszeichnungen

Commons: Stephanie Gilmore – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Surf-Weltmeisterin Gilmore mit Eisenstange attackiert Die Welt online, 30. Dezember 2010, abgerufen am 30. Juni 2013
  2. ↑ Sea Shepherd heißt den James Bond 007 Star Sean Connery, die Weltklasse-Surferin Stephanie Gilmore und den vielfach ausgezeichneten Fernsehproduzenten Sam Simon als Mitglieder des internationalen Beraterstabs willkommen. Abgerufen am 5. Januar 2015.
  3. ↑ Stephanie Gilmore gewinnt 5. World-Titel (Memento vom 23. Februar 2014 im Internet Archive) auf surf-devil.com, 14. Juli 2012.
  4. ↑ Olympics: Stephanie Gilmore – Results auf Olympics.com, abgerufen am 28. Juli 2025.
Personendaten
NAME Gilmore, Stephanie
ALTERNATIVNAMEN Gilmore, Stephanie Louise (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG australische Surferin
GEBURTSDATUM 29. Januar 1988
GEBURTSORT Murwillumbah, New South Wales, Australien