Tiefsee-Beilfische werden 2 bis 14 Zentimeter lang. Sie haben einen plumpen Körper mit deutlich abgesetztem Schwanzstiel und einer silbrigen, stark reflektierenden Färbung (daher auch die Trivialnamen der Familie). Das Maul ist oberständig, die Augen sind nach oben gerichtet. An der Unterseite des Körpers befinden sich Leuchtorgane. Die Anzahl der Branchiostegalstrahlen liegt bei 6 (Gattung Sternoptyx) oder 10 (alle übrigen Gattungen). Eine Pseudobranchie, die bei den meisten anderen Maulstachlern reduziert ist oder verloren ging, ist bei den Tiefsee-Beilfischen vorhanden. Die Fettflosse ist klein. Schuppen fehlen oder fallen leicht ab. Bei sterbenden Tiefsee-Beilfischen glimmen die Leuchtorgane lange nach. Ihre Eier sind planktisch und werden durch eingelagerte Öltropfen in der Schwebe gehalten.
Systematik
Es gibt fast 80 Arten in zehn Gattungen. Die Familie wird heute nicht mehr in zwei Unterfamilien (Maurolicinae und Sternoptychinae) mit unterschiedlichen Körperformen unterteilt, da sich beide als nicht monophyletisch erwiesen haben.
Innere Systematik der Sternoptychidae nach May et al. 2026:
Joseph S. Nelson, Terry C. Grande, Mark V. H. Wilson: Fishes of the World. John Wiley & Sons, 2016, ISBN 978-1118342336.
Kurt Fiedler: Lehrbuch der Speziellen Zoologie, Band II, Teil 2: Fische. Gustav Fischer Verlag Jena, 1991, ISBN 3-334-00339-6
Einzelnachweise
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Zachary A. May, W. Leo Smith, Matthew P. Davis: The evolutionary relationships of marine hatchetfishes (Stomiiformes: Sternoptychidae) based on genomic and morphological data. Zootaxa, Vol. Band Nr. 5: Feb. 2026, DOI: 10.11646/zootaxa.5757.5.3