| Stiftung Apfelbaum | |
|---|---|
| Rechtsform | rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts |
| Gründung | 1989 |
| Stifter | Hans-Martin Schmidt |
| Sitz | Köln |
| Zweck | Ko-Evolution, Solidarität, Zusammenwachsen von Lebenswelten |
| Vorsitz | Andreas Schmidt |
| Website | www.stiftung-apfelbaum.de |
Die Stiftung Apfelbaum ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Köln, die 1989 von Hans-Martin Schmidt gegründet wurde. Der Name der Stiftung bezieht sich auf den (fälschlicherweise Martin Luther zugeschriebenen) Spruch „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen“.
Die Stiftung Apfelbaum fördert Entwicklungsprozesse zum Zusammenwachsen kultureller, religiöser und wissenschaftlicher Lebenswelten. Ihre Förderschwerpunkte liegen im Bereich der Völkerverständigung, des Umwelt- und Naturschutzes sowie der gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Integration. Verbindender Leitfaden dieses breiten Förderspektrums ist die Idee einer gesellschaftlichen Koevolution, die auf Gemeinsamkeit und Solidarität ausgerichtet ist.
Seit 1996 vergibt die Stiftung Apfelbaum jährlich einen Integrationspreis an jeweils ein bis zwei Einzelpersonen sowie an eine Initiative, die sich in besonderem Maße für ein evolutionäres Zusammenwachsen verschiedener gesellschaftlicher Bereiche eingesetzt haben.
Die Stiftung Apfelbaum ist Trägerin zweier weiterer, unselbständiger Stiftungen. Die „Stiftung Neue Musik im Dialog“ setzt sich bis 2008 (u. a. mit einem von der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehenen Preis „Neues Hören“) für die Vermittlung zeitgenössischer Musik ein. Die „Stiftung Theologie und Natur“ veranstaltet interdisziplinäre Symposien und finanziert deren publizistische Dokumentation. Darüber hinaus hat die Stiftung Apfelbaum verschiedene weitere Preise und Wettbewerbe initiiert, die von ihr finanziert und eigenverantwortlich von den jeweiligen Trägern vergeben werden.