| Stockton Creek | ||
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| Daten | ||
| GNIS-ID | US: 267758 | |
| Lage | Mariposa County, Kalifornien, USA | |
| Flusssystem | San Joaquin River | |
| Abfluss über | Mariposa Creek → Duck Slough → Deep Slough → Bear Creek → San Joaquin River → Suisun Bay | |
| Quelle | in der Sierra Nevada (Vereinigte Staaten) nahe dem Midpines Summit 37° 28′ 7″ N, 119° 57′ 5″ W | |
| Mündung | bei Mormon Bar in den Mariposa CreekKoordinaten: 37° 30′ 24″ N, 119° 55′ 49″ W 37° 30′ 24″ N, 119° 55′ 49″ W | |
| Mündungshöhe | 557 m (1827 Fuß)
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Stockton Creek ist ein Nebenfluss des Mariposa Creek im Mariposa County im US-Bundesstaat Kalifornien. Er wurde nach Robert F. Stockton benannt, der während des kalifornischen Goldrausches eine Mine und eine Stampfmühle am Bach besaß. Ein Stausee am Bach, der von der Mariposa Public Utility District betrieben wird, ist eine wichtige Trinkwasserquelle für die Gemeinde Mariposa.
Der Bach entspringt in den westlichen Ausläufern der Sierra Nevada nahe dem Midpines Summit. Er mündet bei Mormon Bar in den Mariposa Creek, in der Nähe des Mariposa County Fairgrounds. Die Mündungshöhe liegt bei etwa 557 m (1827 Fuß). Der Stockton Creek gehört zum Einzugsgebiet des San Joaquin River.
Im Jahr 1850 investierte Commodore Robert F. Stockton in eine Mine am Bach und pachtete Land von seinem ehemaligen Untergebenen aus dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg, John C. Frémont. Frémont besaß das umliegende Gebiet als Teil der Las Mariposas Land Grant. Stockton ging eine Partnerschaft mit William Henry Aspinwall ein. Im April 1850 beauftragten sie Edward F. Beale und Jonas Fischer mit seinem Onkel Dennis Pomin mit dem Transport und der Installation einer dampfbetriebenen Stampfmühle (rock-crushing apparatus) an der Mine. Beale kehrte später zurück, um die Rentabilität zu prüfen, und hielt die Mine für unrentabel. Auf dieser Reise erkannte er jedoch den Bedarf für eine Eisenbahn über den Isthmus von Panama, was für Aspinwall zu einem wichtigen Projekt wurde.
Stockton und Aspinwall verkauften später ihre Anteile an der Stockton Creek Mine und dem zugehörigen Tunnel. Die Mine war mit Unterbrechungen bis 1938 in Betrieb; die Hauptproduktionsphase lag zwischen 1900 und 1915.
Das Mündungsgebiet, bekannt als Mormon Bar, war und ist ein Standort kommerzieller Aktivitäten. Während des Goldrausches gab es dort Hardrock-Minen, Placer Claims und einen Viehhof. Mitte des 20. Jahrhunderts betrieb eine Sand- und Kiesfirma dort einen Betrieb, der vor allem Dredge-Tailings nutzte. Heute befinden sich dort die Mariposa County Fairgrounds.
Mariposa County umfasst drei große Einzugsgebiete, die Teil des größeren San-Joaquin-River-Systems sind. Am unteren Ende des Einzugsgebiets wird der Mariposa Creek durch den Mariposa Creek Dam (ca. 27 m hoch) gestaut. Die Mariposa Public Utility District (MPUD) betreibt den Stockton Creek Dam (ca. 29 m hoch) am Stockton Creek. Der Stausee (Stockton Creek Reservoir) fasst je nach Angaben etwa 368 bis 440 acre-feet und ist eine wesentliche Trinkwasserquelle für Mariposa. Der Damm wurde 1950 fertiggestellt (nach einer anfänglichen Beschädigung beim ersten Anstauen repariert).
Im Jahr 2011 wurden Gebiete um den Stausee in einem gemeinsamen Projekt der Sierra Foothill Conservancy und des Mariposa Public Utility District als Stockton Creek Preserve ausgewiesen. Ziel war der Schutz des Einzugsgebiets (Wasserschutz), die Erhaltung der natürlichen Umgebung und die öffentliche Nutzung. Die Preserve umfasst inzwischen etwa 722 Acres (anfänglich 410 Acres, Erweiterung 2019 um weitere Flächen). Es gibt ein Netz öffentlicher Wanderwege (über 4 Meilen), die teilweise über Wegerechte auf Privatgrund verlaufen. Die Fläche dient auch der Brandschutzvorsorge und der Verbesserung der Wasserqualität