

Streetball (Neologismus aus street und basketball) ist eine Variante der Sportart Basketball, die ursprünglich aus US-amerikanischen Großstädten stammt. Seit den 1990er Jahren ist sie auch in Europa sehr beliebt. Das Regelwerk des Streetball unterscheidet sich nur geringfügig von Basketball.
Mit Streetball wird allgemein mehr als nur street basketball assoziiert; der Begriff steht mittlerweile für eine spezielle Jugendkultur.
Beim Streetball hat jeder Basketballplatz seine eigenen Regeln, weil sich dieser Sport voll und ganz nach den Spielern und deren Einigung untereinander richtet. Es gewinnt, wer die meisten Punkte erzielt, jedoch ist es unter den meist jugendlichen Spielern ebenfalls relevant, ein hohes Ansehen unter den Spielern zu haben. Daher versuchen die Spieler auch, durch möglichst raffinierte Tricks mit dem Ball ihre Überlegenheit zu demonstrieren.
Grenzen werden dabei nur durch die Kreativität gesetzt und es gilt: je akrobatischer, schneller, flüssiger und unvorhersehbarer die Tricks sind, desto überlegener erscheint man. Tricks, die den Gegenspieler verwirren, sind zudem auch effektiv. Ist der Gegenspieler ausgetrickst, weiß er entweder nicht mehr, wo sich der Ball befindet oder wo er aufkommt (Ankle-Breaker). Der angreifende Spieler kann dann an ihm vorbei zum Korb ziehen. Simples Vorbeiziehen durch Gegenlehnen des Rückens zählt jedoch nicht als angebrachter Trick. Als besonders trickreich gilt das Spielen des Balles durch die Beine des Gegenspielers.
Als Ursprungsort des Streetball wird in der Regel New York bezeichnet, insbesondere der bekannte Freiplatz im Rucker Park.
Die Unterschiede zum Basketball in der Halle sind folgende: