Das Geschlecht ist von anderen kaschubisch-polnischen Familien zu unterscheiden, die ebenfalls den Namen oder Beinamen „Rekowski“ führen (Rekowski, Wrycz-Rekowski, Gynz-Rekowski, Wantoch-Rekowski), aber offenbar nicht stammesverwandt sind.
Eine Linie der Familie führte den Zusatz „Rekowski(y)“, der sich von 1724 bis 1836 besessenen Stammsitz in Rekow oder Reckow im Landkreis Bütow ableitet und durch mehrere Huldigungsprotokolle (u.a. 1658 dem Großen Kurfürsten, 1688 dem Kurfürsten Friedrich III.) belegt ist.
Ledebur und Mülverstedt ordneten Besitz in Ostpreußen, nämlich Agnitten, Bündtken und Mariental, fälschlicherweise dem Geschlecht Wrycz-Rekowski zu. Capitän Carl Adam von Rekowski auf Kierzkowo (deutsch: Kerschkow) im Lauenburgischen hatte diese gegen Ende des 18. Jahrhunderts gekauft. Er und seine Nachkommen gehörten jedoch zur Familie der Styp-Rekowski.
Alternativ sind der Schild auch golden, die Straußenfedern entsprechend rot-golden und die roten Rosen natürlich.
Wappenvariante der Styp-Rekowski Vb
Wappenvariante der Styp-Rekowski V
In Veröffentlichungen des 19. Jahrhunderts wurde das Wappen der Styp-Rekowski (in Gold zwei rote Rosen) fälschlicherweise den Wrycz-Rekoswki zugeordnet.
Wappen der Wrycz-Rekowski bei Johann Siebmacher (1874)
Wappen der (Wrycz-)Rekowski bei Johann Siebmacher (1878)
George Adalbert von Mülverstedt: Die Wappen der von Wantoch-, von Gynz-, von Styp- und von Wrycz-Rekowski, in: F. Lorenz, I. Gulgowski (Hrsg.): Mitteilungen des Vereins für Kaschubische Volkskunde, Heft V (Schlussheft des ersten Bandes), Leipzig 1910, S. 168–182 (Digitalisat, PDF, 5,23MB).
Franz von Wotoch-Rekowski: Versuch einer Geschichte der aus den Landen Bütow und Lauenburg in Pommern stammenden Adelsgeschlechter von Wotoch, von Styp, von Wrycz und von Gynz Rekowski. 1. Auflage, Berliner Buchdruckerei-Aktien-Gesellschaft, Berlin 1887 (Digitalisat).
↑Franz von Wotoch-Rekowski:Versuch einer Geschichte der aus den Landen Bütow und Lauenburg in Pommern stammenden Adelsgeschlechter von Wotoch, von Styp, von Wrycz und von Gynz Rekowski. 1. Auflage. Berliner Buchdruckerei-Aktien-Gesellschaft, Berlin 1887, S.199.