| Subclytia rotundiventris | ||||||||||||
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Subclytia rotundiventris | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Saralba | ||||||||||||
| Pandellé, 1894 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Subclytia rotundiventris | ||||||||||||
| (Fallén, 1820) |

Subclytia rotundiventris ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Erstbeschreibung der Art im Jahr 1820 als Tachina rotundiventris geht auf den schwedischen Entomologen Carl Fredrik Fallén zurück. Das lateinische Art-Epitheton rotundiventris bedeutet in etwa „mit einem kugelförmigen Bauch“.
Der französische Entomologe Louis Pandellé führte 1894 die Gattung Subclytia ein und wies dieser als Typusart Tachina rotundiventris zu.
Die monotypische Gattung Subclytia wird der Tribus Phasiini innerhalb der Unterfamilie der Wanzenfliegen (Phasiinae) zugeordnet.
Die Fliegen sind 4–5 mm lang. Der Thorax ist grau, das Scutellum (Schildchen) braun oder gelblich. Beine und Fühler sind überwiegend gelb gefärbt. Tibien und Tarsen sind verdunkelt. Der Hinterleib ist gelb, mit oder ohne kleine schwarze Punkte am Hinterrand der Tergite. Die Flügel sind relativ lang und schmal. Die Flügelader M ist apikal nach oben gekrümmt, lässt jedoch die Zelle R4+5 am Ende offen.
Subclytia rotundiventris besitzt eine transpaläarktische Verbreitung. In Europa reicht das Vorkommen von den Britischen Inseln und Fennoskandinavien im Norden bis nach Italien und Bulgarien im Süden. Im Osten reicht das Vorkommen über den Kaukasus, den Iran, die Mongolei, China und Sibirien bis in den Fernen Osten Russlands und nach Japan.
Den typischen Lebensraum von Subclytia rotundiventris bilden Waldränder. Die Flugzeit dauert von Ende Juni bis Mitte September, vermutlich in einer Generation. Die Art gilt in Deutschland als selten. Die Larven von Subclytia rotundiventris entwickeln sich als solitäre Endoparasitoide in Wanzen. Bekannte Wirtsarten kommen aus der Familie der Stachelwanzen (Acanthosomatidae) mit Cyphostethus tristriatus, Elasmostethus interstinctus, Elasmucha betulae und Elasmucha grisea