Suchsel

Ein Suchsel mit den versteckten Wörtern „Wikipedia“, „die“, „freie“ und „Enzyklopädie“. (Wörter wurden hervorgehoben)

Als Suchsel bezeichnet man eine Rätselform, bei der in einem mit Buchstaben gefüllten quadratischen oder rechteckigen Gitternetz Wörter bzw. Begriffe versteckt sind, die gefunden werden müssen. Umgangssprachlich werden Suchsel aufgrund ihres Erscheinungsbilds auch als Buchstabensalat, Buchstabengitter oder Wortsuchrätsel bezeichnet. Allerdings wird die Bezeichnung Buchstabensalat auch für eine Rätselform verwendet, bei der Buchstaben ungeordnet auf eine begrenzte Fläche verteilt sind, aus denen sinnvolle Wörter bzw. Begriffe zu bilden sind.

Einsatzbereiche

Das Suchsel wird unter anderem im pädagogischen Bereich als Lernspiel für Kinder zur Festigung des Lernprozesses insbesondere im Grundschulalter genutzt. Hier dient es primär zur Übung und dem Ausbau der Konzentrationsfähigkeit und visuellen Wahrnehmung. Dies ist im weiteren Verlauf des Lesenlernens von großer Bedeutung, da hierzu der Text gleichsam gescannt und in Seitenbewegung um Wort und Satzteil erfasst werden muss. Insbesondere ein Suchsel, in dem Wörter in Leserichtung versteckt sind, trainiert das Auge entsprechend. Aber auch das Erfassen eines Wortbildes auf einen Blick wird durch ein Suchsel gefördert.

Der Einsatzbereich eines Suchsels beschränkt sich aber nicht nur auf die Vorschule oder die Grundschulpädagogik. Es findet auch zusammen mit anderen Buchstabenspielen zur Unterstützung beim Erlernen einer Fremdsprache bis in den Bereich der Erwachsenenbildung seine Anwendung.

Des Weiteren finden sich auch in Rätselzeitschriften immer wieder Suchsels in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Schwierigkeitsgrade

Der Schwierigkeitsgrad kann je nach Einsatz in verschiedenen Arten variiert werden:

Literatur