Sulamith

Franz Pforr, Maria und Sulamith (1811), Sammlung Georg Schäfer, Schweinfurt

Sulamith ist ein weiblicher Vorname hebräischen Ursprungs. Er geht auf die in Hohelied 7,1 EU.LUT.ZB genannte Sulamith zurück. Prominent griff Paul Celan sie in seiner Todesfuge auf, was Anselm Kiefer in mehreren Gemälden bearbeitet.

Herkunft und Bedeutung

Die Etymologie des Namens Sulamith, hebräisch שׁוּלַמִּית šūlammît, lässt sich nicht mit Sicherheit klären. Folgende Möglichkeiten werden in der Forschung diskutiert:

Varianten

Vom Namen שׁוּלַמִּית šūlammît existieren verschiedene Varianten in lateinischer Schrift:

Die Vulgata schreibt den Namen Sulamitis, in der Septuaginta lautet der Name Σουμανεῖτις Sumaneitis (Codex Vaticanus) oder Σουλαμιτις Sulamitis (Codex Alexandrinus).

Bekannte Namensträgerinnen

Vorname

Kunstfiguren

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Anselm Hagedorn: Sulamit. In: Michaela Bauks, Michael Pietsch, Stefan Alkier (Hrsg.): Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex), Stuttgart Oktober 2021, abgerufen am 7. April 2022.
  2. ↑ Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 1334.