
Die Supermono-Rennklasse ist eine Motorrad-Rennklasse für Prototyp-Rennmotorräder mit Einzylinder-Viertaktmotor ohne Einschränkungen in Design, Konstruktion und erlaubten Modifikationen. Die Supermono- Rennserien und -klassen sind die Fortsetzungen der 1988 initiierten Rennserie Sound of Singles. Da es (mit Ausnahme von Ducati Supermono und MZ Skorpion) in dieser Klasse kaum Werksrennmaschinen gibt, ist diese Rennklasse eine Abwechslung zu den sich vermehrenden Produktionsklassen wie dem Yamaha-Cup, die gezielt zur Vermarktung der Hersteller und ihrer Verbraucherprodukte eingesetzt werden.
Einige der Motorräder sind von Straßenmaschinen abgeleitet. Es dürfen ausschließlich Einzylinder-Viertakt-Ottomotoren bis 800 cm³ Hubraum verbaut werden. Das Gewicht muss mindestens 95 kg betragen und die Motorräder müssen einen Kettenschutz und einen Auffangbehälter für eventuell austretende Motorflüssigkeiten besitzen.
MZ-Cup (im ältesten in Deutschland aktiv ausgetragene Motorradmarken und -typenpokal wird seit 1997 ausschließlich mit 660 cm³-Einzylindermotoren gefahren.)