Susan Kreller studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutschsprachige Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 2012 mit dem Jugendbuch Elefanten sieht man nicht bekannt. Das Buch wurde u.a. in der FAZ positiv rezensiert. Es stand auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis 2013. Der von Kreller herausgegebene Gedichtband Der beste Tag aller Zeiten wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014 nominiert.
Auch Krellers Pubertätsroman Schneeriese schaffte es auf die Auswahlliste für den Deutschen Literaturpreis und gewann den Preis am 16. Oktober 2015 in der Sparte Jugendbuch. In ihrem Roman Elektrische Fische von 2019 sind Anspielungen auf die späte DDR- und in die Wendezeit zu finden, die Kreller in der vogtländischen Stadt Plauen erlebt hat.
Nachdem sie zuvor zwölf Jahre lang in Bielefeld gewohnt hat, lebt und arbeitet Susan Kreller seit 2020 in Berlin.
↑Shirin Sojitrawalla:Der Blick der Partisanen. „Elefanten sieht man nicht“ von Susan Kreller. 24.August 2012, ISSN0174-4909 (online[abgerufen am 27.März 2013]).
↑Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien vergeben.In:kulturportal-hessen.de.Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren in Hessen e.V.,18.März 2013,abgerufen am 27.März 2013.