M. Susan Montgomery (* 2. April 1943 in Lansing, Michigan) ist eine US-amerikanische Mathematikerin.
Susan Montgomery studierte Mathematik und erhielt im Mai 1965 ihren Bachelor of Arts (summa cum laude) von der University of Michigan und im Juni 1966 ihren Master of Science von der University of Chicago. Im August 1969 wurde sie an der University of Chicago zum Ph.D. promoviert. Ihr Doktorvater war Israel Herstein. Anschließend war sie von 1969 bis 1970 Assistant Professor an der DePaul University. Seit 1970 ist sie an der University of Southern California, wo sie als Assistant Professor (1970–1975) und Associate Professor (1975–1982) tätig war und seit 1982 Professor ist. 1996 bis 1999 stand sie dem Mathematikdepartment vor. Als Gastwissenschaftlerin war sie an der Hebräischen Universität Jerusalem (1973), University of Chicago (1977), University of Leeds (1977, 1981), University of California, San Diego (1985), Mathematical Sciences Research Institute (1985, 1993, 1999–2000), University of Wisconsin–Madison (1985), University of New South Wales (1988), Ludwig-Maximilians-Universität München (1996) und Mittag-Leffler-Institut (2004).
Montgomery beschäftigte sich mit der Gruppenwirkung auf Ringen. Später arbeitete sie vorwiegend auf dem Gebiet der nichtkommutativen Algebren, insbesondere zu Hopf-Algebren, ihren Strukturen und Darstellungen sowie ihren Wirkungen auf andere Algebren. Montgomery erhielt 1984 ein Guggenheim-Stipendium und 1986 den Albert S. Raubenheimer Distinguished Faculty Award der University of Southern California. 2011 durfte sie die Noether Lecture halten. Sie ist Fellow der American Mathematical Society und der Association for Women in Mathematics.
Montgomery ist verheiratet und hat drei Stiefsöhne.
Montgomery veröffentlichte mehr als 100 Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften oder Büchern. Außerdem:
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| NAME | Montgomery, Susan |
| ALTERNATIVNAMEN | Montgomery, M. Susan |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Mathematikerin |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1943 |
| GEBURTSORT | Lansing, Michigan |