Susanne Gehrmann (* 10. Juli 1970 in Recklinghausen) ist eine deutsche Literaturwissenschaftlerin, Romanistin und Afrikawissenschaftlerin. Sie lehrt als Professorin für Afrikanische Literaturen und Kulturen an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Von 1990 bis 1996 studierte sie Romanistik (Französisch, Spanisch), Germanistik, allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft sowie Afrikanologie in Bochum, Paris und Köln (Abschluss mit Maîtrise in allgemeiner und vergleichender Literatur an der Universität Paris III – Sorbonne Nouvelle – sowie Magister in romanischer Philologie an der Ruhr-Universität Bochum). Sie war Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und wurde 2001 an der Universität Bayreuth in romanischer Literaturwissenschaft und Komparatistik promoviert. Ihre Dissertation war eine diskursanalytische Arbeit zum Thema der „Kongogräuel“ in der Literatur um 1900.
Nach einer Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Bayreuth wurde sie zum Wintersemester 2002 als Juniorprofessorin für afrikanische Literaturen und Kulturen (Lehrstuhl von Flora Veit-Wild) an das Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität (HU) Berlin berufen. Daneben lehrt sie auch am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterforschung der HU. Als Feodor-Lynen-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung war sie 2008/2009 an der Université Laval in Québec. Nach ihrer Juniorprofessur wurde sie im Frühjahr 2011 zur ordentlichen Professorin an der HU Berlin ernannt.
In ihren Forschungsprojekten setzte sich Gehrmann u. a. mit Afrikanischen Kindersoldaten in Literatur und Film und der Darstellung und Begründung von Gewalt in der kongolesischen Literatur nach 1960 auseinander.
| Personendaten | |
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| NAME | Gehrmann, Susanne |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Afrikanistin und Literaturwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 10. Juli 1970 |
| GEBURTSORT | Recklinghausen |