Susanne Ussing

Susanne Ussing (* 29. November 1940 bei Frederiksborg; † 8. März 1998 in Gentofte) war eine dänische Architektin und Künstlerin.

Leben

Als Tochter des Architektenehepaars Elsebeth (geb. Lind) und Kjeld Jull Ussing wurde Susanne Ussing am 29. November 1940 bei Frederiksborg geboren.

Von 1955 bis 59 lernte sie an einer Kunsthandwerkerschule und kam 1960 an eine Architekturschule. Im selben Jahr heiratete sie den Journalisten Torben Schmidt und brachte ihren Sohn Nicolai zur Welt. 1963 zog die Familie für ein Jahr nach Italien. 1964 hatte sie ihre erste größere Ausstellung mit keramischen Arbeiten in ihrer eigenen Boutique. 1968 zog sie mit ihrem ehemaligen Studienkollegen Carsten Hoff zusammen. 1969 wurde die Ehe mit Torben Schmidt geschieden. Größerer Erfolg stellte sich mit den Ausstellungen Sanserum 1–6 (Sinnraum 1–6) von 1968 bis 1971 ein. Von 1969 bis 1973 unterrichtete sie Raumwahrnehmung zusammen mit Hoff an einer Architekturschule. 1977 starb zunächst ihr Vater, wenige Monate später auch ihre Mutter. 1983 vermählte sie sich mit dem Architekten Carsten Hoff.

1984 verbrannte ein großer Teil ihrer Papierarbeiten in ihrem Atelier. 1987 fand im Nordjyllands Kunstmuseum eine große retrospektive Ausstellung ihres Werkes 1957–87 statt. 1988 bekommt sie zusammen mit Hoff den Nykredits Arkitekturpris und bald darauf wurde ihr die Eckersbergs Medaille verliehen.

Literatur

Personendaten
NAME Ussing, Susanne
KURZBESCHREIBUNG dänische Architektin und Künstlerin
GEBURTSDATUM 29. November 1940
GEBURTSORT Frederiksborg
STERBEDATUM 8. März 1998
STERBEORT Gentofte