Suyoen Kim

Suyoen Kim (2020)

Suyoen Kim (* 12. November 1987 in Münster) ist eine deutsche Geigerin mit koreanischen Wurzeln.

Werdegang

Ausbildung

Suyoen Kim erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von fünf Jahren bei Houssam Mayas. 1996 wechselte sie zu Helge Slaatto an die Musikhochschule in Münster (damals „Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster“) und war anfangs die jüngste Jungstudentin in Deutschland. In Münster studierte sie bis zu ihrem Diplom im Juni 2008. 2010 und 2012 absolvierte sie Aufbaustudien bei Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Kronberg Academy.

Sie absolvierte außerdem Meisterkurse bei Rainer Kussmaul, Ida Haendel und Ana Chumachenco. Auf Einladung von Seiji Ozawa besuchte sie in den Jahren 2005, 2006 und 2012 die Seiji Ozawa International Academy Switzerland. Darüber hinaus war sie Stipendiatin der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit e. V. (GWK) und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Tätigkeit als Solistin

Suyoen Kim spielte unter anderem mit folgenden Orchestern:

Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Kurt Masur, Eliahu Inbal, Myung-Whun Chung, Steven Sloane, Jan Latham-Koenig, Peter Ruzicka und Walter Weller zusammen. Sie trat in europäischen Ländern, in Korea und Japan sowie in Südamerika auf.

Weitere Tätigkeiten

Seit 2018 ist Suyoen Kim erste Konzertmeisterin beim Konzerthausorchester Berlin. Ab 2019 spielte sie zudem im Artemis Quartett bis zu dessen Auflösung im Jahr 2021.

Instrumente

Von 2011 bis 2015 spielte Suyoen Kim die Stradivari „ex Croall“ aus dem Jahr 1684, zur Verfügung gestellt von der Portigon AG (ehemals WestLB). Danach spielte sie bis 2024 Stradivari „Lord Newlands“ aus dem Jahr 1702 als Leihgabe der Nippon Music Foundation.

Diskografie

Suyoen Kim hat folgende Werke auf CD eingespielt:

Auszeichnungen

Referenz für die Auszeichnungen bis 2006:

1999
2000
2001
2002
2003
2005
2006
2009

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 Vita auf der ehemaligen Website von Suyoen Kim, Stand 2019 (archivierte Webseite).
  2. ↑ Suyoen Kim auf der Website der Kronberg Academy.
  3. 1 2 Suyoen Kim auf der Website der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit (GWK), Stand 2008 (archivierte Webseite), Abschnitt Auszeichnungen.
  4. 1 2 Suyoen Kim, 1. Konzertmeisterin konzerthaus.de
  5. ↑ Ex-Croall; McEwen Website des Auktionshauses Ingles & Hayday.
  6. ↑ Recipients of Instruments Nippon Music Foundation, Stand September 2024 (archivierte Webseite). Zu diesem Zeitpunkt war Suyoen Kim noch als Empfängerin der Lord Newlands angegeben. Bei späteren Versionen der Webseite trifft dies nicht mehr zu.
  7. ↑ CD mit Kammermusik von Franz Wüllner auf der Website des Verlags Dohr.
  8. 1 2 3 4 5 Suyoen Kim bei Discogs.
  9. ↑ Mozartiana mit Suyoen Kim, bei Deezer.
  10. ↑ J. S. Bach Sonatas & Partitas mit Suyoen Kim, bei Deezer.
  11. ↑ Zur Angabe Deutsche Grammophon (Korea) siehe Vita auf der ehemaligen Website von Suyoen Kim, Stand 2014 (archivierte Webseite).
  12. ↑ Suyoen Kim auf der Website des Concours Reine Elisabeth.
Personendaten
NAME Suyoen, Kim
KURZBESCHREIBUNG deutsche Violinistin mit koreanischen Wurzeln
GEBURTSDATUM 12. November 1987
GEBURTSORT Münster