Suzanne Treister

Suzanne Treister (* 1958 in London) ist eine britische zeitgenössische Künstlerin. Ihre Arbeiten sind dafür bekannt, dass sie sich konzeptuell mit neuen Technologien auseinandersetzen und dabei deren Beziehung zu Gesellschaft, alternativen Glaubenssystemen und der möglichen Zukunft der Menschheit thematisiert.

Leben und Werk

Treister lebt und arbeitet in London. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie am Brighton Polytechnic (1977–1978), an der Saint Martin's School of Art (1978–1981) und an der Chelsea School of Art (1981–1982).

Ursprünglich in den 1980er-Jahren als Malerin beginnend, wurde sie Anfang der 1990er-Jahre zu einer Pionierin der Digitalen Kunst, der Medienkunst und der Game Art. Sie gilt als eine Pionierin im Bereich der Digital und New Media Art und entwickelt seit Anfang der 1990er-Jahre fiktive Welten und Organisationen. Ihre Projekte erstrecken sich oft über mehrere Jahre und umfassen fantastische Neuinterpretationen von bestehenden Taxonomien und Geschichten, die die Existenz ökonomischer, militärischer oder paranormaler Kräfte bei ihrer verdeckten und unsichtbaren Arbeit in der Welt untersuchen. Ihre Werke finden sich u. a. in Sammlungen der Tate Britain, des Science Museums London oder des Centre Pompidou in Paris.

Einzelausstellungen (Auswahl)

(Quelle: suzannetreister.net)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Suzanne Treister CV. Abgerufen am 2. März 2019.
  2. ↑ Clarke, Andy (Writer on video games in art), Mitchell, Grethe.: Videogames and art. Intellect, Bristol, UK 2007, ISBN 978-1-84150-954-9.
  3. ↑ Jonathan Griffin: Suzanne Treister. In: Frieze. Frieze Publishing Ltd., 3. März 2007, abgerufen am 2. März 2019 (englisch).
  4. ↑ Larsen, Lars Bang: Spike Art Quarterly. Hrsg.: Spike Art Magazine. Nr. 58. Wien 2019, S. 66 ff. (spikeartmagazine.com).
  5. ↑ GLOBALE Renaissance 2.0: Der Mensch als Möglichkeitswesen. In: Dieter Bechtloff (Hrsg.): KUNSTFORUM International. Band 237. Kunstforum International, Köln Dezember 2015.
  6. ↑ Tate Britain: Suzanne Treister. In: Tate. Tate Britain, abgerufen am 2. März 2019 (englisch).
  7. ↑ Science Museum Group: Suzanne Treister. In: Science Museum Group. The Board of Trustees of the Science Museum, abgerufen am 2. März 2019 (englisch).
  8. ↑ Centre Pompidou: Extension du domaine du jeu. Hrsg.: Centre Pompidou. Paris 27. Mai 2015, S. 6 f. (centrepompidou.fr [PDF]).
  9. ↑ Suzanne Treister CV. Abgerufen am 2. März 2019.
  10. ↑ Suzanne Treister CV. Abgerufen am 2. März 2019.
Personendaten
NAME Treister, Suzanne
KURZBESCHREIBUNG britische Künstlerin
GEBURTSDATUM 1958
GEBURTSORT London