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| Swartzia | ||||||||||||
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Swartzia myrtifolia, Illustration von Taubert | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Swartzia | ||||||||||||
| Schreb. |
Swartzia ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die etwa 150 Swartzia-Arten sind in der Neotropis verbreitet. Das Holz von zumindest einigen Swartzia-Arten besitzt eine höhere spezifische Dichte als Wasser und ist besonders hart, deshalb werden diese Arten häufig auch mit Eisenholz bezeichnet.
Swartzia-Arten sind verholzende Pflanzen und wachsen meist als Bäume, seltener als Sträucher oder als Lianen.
Die Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel und die Blattrhachis sind öfters geflügelt oder gerandet bis rinnig. Die Blattspreiten sind unpaarig gefiedert, mit selten einem bis vielen Blättchen. Die Blättchen sind meist gegen- bis wechselständig angeordnet und oft schwach behaart. Es sind beständige oder meist abfallende Nebenblätter und teils Nebenblättchen ausgebildet.
Es werden meist traubige, seltener Rispe Blütenstände gebildet, sie erscheinen end- oder achsel-, sowie über- und unterachsel- oder knotenständig, selten erscheinen die meist gestielten Blüten einzeln. Die kleinen Trag- und Deckblätter sind abfallend.
Die zwittrigen und weißen bis orangen, gelben oder violetten Blüten besitzen eine einfache oder doppelte Blütenhülle. Der Kelch reißt mit zwei bis fünf Lappen auf. Es sind bis zu drei, meist aber nur eins, große, meist genagelte Kronblätter vorhanden oder sie fehlen ganz. Es sind viele, oft dimorphe, freie oder an der Basis verwachsene Staubblätter in teils mehreren ungleichen Serien vorhanden. Die Staubbeutel sind dorsifix. Die oberständigen Stempel sind gestielt bis gynophor. Der mehr oder weniger lange Griffel ist end- oder seitenständig. Die Narbe ist klein.
Es werden ein- bis mehrsamige, öffnende oder nicht öffnende, glatte bis raue, ein- bis mehrsamige, ledrige bis fleischige, flache bis rundliche Hülsenfrüchte gebildet. Sie sind an den Samen oft eingeschnürt. Die Samen können einen gefärbten Arillus besitzen.
Die Gattung Swartzia wurde 1791 durch Johann Christian von Schreber in Genera Plantarum, Band 2, S. 518 aufgestellt. Der Gattungsname Swartzia ehrt den schwedischen Botaniker Olof Peter Swartz (1760–1818). Typusart ist Swartzia alata Willd. Homonyme sind Swartzia Brid., Journal für die Botanik 1800, (2), 1801, S. 289 und Swartzia J.F.Gmel., Systema Naturae ... editio decima tertia, aucta, reformata, 2, S. 360. Synonyme für Swartzia L. sind: Possira Aubl., Rittera Schreb., Riveria Kunth, Tounatea Aubl.
Die Gattung Swartzia gehört zur Tribus Swartzieae in der Unterfamilie Faboideae innerhalb der Familie Fabaceae.
Die hier eingeordneten afrikanischen Arten Swartzia fistuloides Harms und Swartzia madagascariensis (Taub.) Desv. wurden seit Kirkbride 1997 nach Kenntnisstand des letzten Jahrhunderts in die von ihm aufgestellte Gattung Bobgunnia J.H.Kirkbr. & Wiersema ausgegliedert, seitdem sind alle verbleibenden Swartzia-Arten in der Neotropis heimisch. Nach Magalhães et al. 2006 sollten nach molekulargenetischen Merkmalen die beiden Arten aber wieder in die Gattung Swartzia gestellt werden.
Die Gattung Swartzia wird nach Magalhães et al. 2006 in zwei Sektionen untergliedert:








Es gibt je nach Autor etwa 150 Swartzia-Arten: