| Symmorphus | ||||||||||||
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Symmorphus cf. crassicornis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Symmorphus | ||||||||||||
| Wesmael, 1836 |
Symmorphus ist eine Gattung der Faltenwespen (Vespidae). Sie wurde im Jahr 1836 von dem belgischen Entomologen Constantin Wesmael eingeführt. Typusart ist Odynerus elegans Wesmael, 1833 [= Symmorphus gracilis (Brulle, 1832)].
Von anderen Gattungen der Unterfamilie Eumeninae unterscheidet sich Symmorphus durch eine Querkante und eine breite Längsfurche auf dem ersten Tergit. Die Notauli sind deutlich ausgeprägt. Die Weibchen besitzen einen Hinterleib mit 6 freien Segmenten sowie 12 Fühlerglieder, während die Männchen einen Hinterleib mit 7 freien Segmenten haben sowie 13 Fühlerglieder. Das letzte Fühlerglied der Männchen ist nicht hakenförmig zurückgeschlagen.
Die Gattung Symmorphus ist in der Holarktis und in der Orientalis verbreitet. In Nordamerika kommen vier Arten vor: S. albomarginatus, S. canadensis, S. cristatus und S. projectus.
Die Gattung Symmorphus ist in Mitteleuropa mit 10 Arten vertreten: S. allobrogus, S. angustatus, S. bifasciatus, S. connexus, S. crassicornis, S. debilitatus, S. declivis, S. fuscipes, S. gracilis und S. murarius.
Nach einer Revision von Cumming (1989) wurde Symmorphus bifasciatus auct. nec (Linnaeus, 1761) mit Symmorphus allobrogus (de Saussure, 1856) synonymisiert, während die bis dahin als Symmorphus mutinensis (Baldini, 1894) geführte Art den gültigen Taxonnamen Symmorphus bifasciatus (Linnaeus, 1761) erhielt.
S. allobrogus ist eine Art, die hauptsächlich in Skandinavien, im Alpenraum sowie in mehreren südeuropäischen Hochgebirgen vorkommt. In Deutschland ist die Art insbesondere in Bayern vertreten.
Die Vertreter der Gattung Symmorphus legen meist Brutzellen in Bohrlöchern in Ästen oder an Baumstämmen an. Als Larvenproviant dienen Käferlarven und Schmetterlingsraupen. In Mitteleuropa werden hauptsächlich Blattkäferlarven erbeutet. Es werden aber auch in Blättern minierende Raupen von Miniermotten und Prachtfaltern sowie Rüsselkäferlarven als Larvennahrung verwendet.
Die Gattung Symmorphus umfasst weltweit etwa 50 Arten. Eine Art ist fossil. Im Folgenden eine Liste von Arten der Gattung Symmorphus (GBIF, Stand 2026).