Die Systementwicklung kann in Anlehnung an die Entwicklung biologischer Systeme unter zwei Gesichtspunkten betrachtet werden:
In der Technik erfolgt die Montage von Systemen nach vorgegebenen Plänen. Es entstehen Systeme mit genau definierten Eigenschaften. Bei Materialabnutzung werden einzelne Komponenten ersetzt oder das System wird wieder abgebaut und durch ein neues, baugleiches ersetzt.
Beispiele:
Die folgenden Phasen sind in erster Linie charakteristisch für Lebewesen und andere biologische Systeme (zum Beispiel Ökosysteme), d. h. offene, autopoietische, adaptive, dynamische und (bis zu gewissen Grenzen) robuste Systeme.
In der Technik erfolgt die Entwicklung eines Systems zielgerichtet auf einen bestimmten Zweck hin. Deshalb wird ein Systementwickler in der Regel die Methodik der Problemanalyse und der Problemlösung anwenden. Biologische Systeme entwickeln sich dagegen nicht zielgerichtet, sondern zufalls- und umweltgesteuert.
In der Regel erfolgt die Entwicklung von Systemen vom Einfachen zum Komplexen (Beispiel: Kutsche – Auto, Einzeller – Vielzeller)