| Takanoella | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Takanoella | ||||||||||||
| Baranov, 1935 |
Takanoella ist eine Gattung in der Unterfamilie der Wanzenfliegen. Sie wird der Tribus Leucostomatini zugeordnet. Das Taxon wurde von dem russischen Entomologen Nikolaj Iljich Baranov (1887–1981) im Jahr 1935 eingeführt. Typusart ist Takanoella parvicornis Baranov, 1935. Der Gattungsname ehrt offenbar den japanischen Entomologen S. Takano, der eine Reihe von Fliegen in den 1920er Jahren in Japan sammelte. Das Suffix ella ist eine weibliche Verkleinerungsform.
Die Fliegen sind 7–9 mm lang. Im Folgenden eine Merkmalskombination für die Gattung Takanoella nach Cerretti et al. (2012). Der postmetacoxale Bereich hinter den hinteren Coxae ist sklerotisiert. Das Auge erscheint im Profil nierenförmig wie bei der Gattung Hemyda. Die Wangen (Genae) sind schmaler als die Breite der Taster. Die Parafaziale sind so breit wie die Taster. Die unteren Calyptrae (Schüppchen) der Männchen sind groß. Zwei intra-alare Borsten befinden sich hinter der Quernaht, weit voneinander entfernt. Die mittlere dorsale Vertiefung auf dem abdominalen Syntergit 1+2 ist auf weniger als die vordere Hälfte dieses Segments beschränkt. Am Hinterleib der Weibchen befinden sich zangenartige Fortsätze.
Die Gattung Takanoella kommt in Ostasien vor.
Die Takanoella-Arten sind vermutlich Endoparasitoide von Wanzen.
Die Gattung Takanoella umfasst 2 beschriebene Arten.