Taktstrich

Taktstrich

Ein Taktstrich ist ein senkrecht durch ein Notensystem gezogener Strich, der den Takt begrenzt. Die nach dem Taktstrich stehende Note ist in der Regel der Hauptschwerpunkt des Taktes (Ausnahmen sind bei Synkopen möglich).

Erstmals verwendet wurden Taktstriche bereits 1452, wurden gegen Ende des 16. Jahrhunderts gebräuchlicher, aber der generelle Gebrauch setzte sich erst im Laufe des 17. Jahrhunderts durch.

Verschiedene Arten von Taktstrichen

Neben dem einfachen Taktstrich (a) als Taktbegrenzer gibt es weitere Arten von Taktstrichen:

Wolfgang Amadeus Mozart: Ein musikalischer Spaß, Partiturauszug Playⓘ/?

Taktstriche können auch über mehrere Notensysteme hinweg durchgezogen sein, etwa bei Instrumenten, die in mehr als einem System notiert werden (Klavier, Orgel), oder in Partituren bei Instrumenten einer Stimmgruppe, die auch durch eine Akkoladenklammer verbunden sind.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Georg Schünemann: Geschichte des Dirigierens. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1913, S. 70 f. (Digitalisat)