| Talakadu ತಲಕಾಡು | ||
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| Staat: | ||
| Bundesstaat: | Karnataka | |
| Distrikt: | Mysuru | |
| Lage: | 12° 11′ N, 77° 2′ O | |
| Höhe: | 700 m | |
| Einwohner: | 8.539 (2011) | |

Talakadu (auch Talkad, Kannada: ತಲಕಾಡು Talekād) ist ein historisch bedeutsamer ca. 9000 Einwohner zählender Ort im Süden des indischen Bundesstaats Karnataka.
Talakadu liegt innerhalb einer Schleife des Oberlaufs der Kaveri im Dekkan-Hochland im Süden Karnatakas, ca. 130 km südwestlich der Hauptstadt Bengaluru bzw. ca. 50 km südöstlich von Mysuru (ehemals Mysore). Wegen der Höhenlage ist das Klima für indische Verhältnisse gemäßigt; Regen (ca. 1200–1500 mm/Jahr) fällt hauptsächlich während der sommerlichen Monsunzeit.
Hindus bilden mit ca. 90 % die Bevölkerungsmehrheit, ca. 10 % sind Moslems. Der männliche und der weibliche Bevölkerungsteil sind zahlenmäßig etwa gleich hoch.
Talakadu ist in der Hauptsache landwirtschaftlich orientiert.
Der Ort hat legendenhafte Ursprünge; die erste Erwähnung des Ortsnamens findet sich in einer Inschrift aus der Mitte des 3. Jahrhunderts. Lange Zeit war die Stadt die Hauptstadt der Ganga-Könige. Im 11. Jahrhundert wurde sie von den Cholas erobert. Später stand die Stadt unter anderem unter der Herrschaft der Hoysala-Könige, des Vijayanagar-Reiches und des Sultanats Bijapur, ehe sie im Jahr 1768 an die Briten fiel. Nach dem Ende der Mysore-Kriege traten die Briten Talakadu wieder an das Königreich Mysore, nunmehr ein nominell unabhängiger Fürstenstaat unter britischer Oberhoheit, ab. Nach der indischen Unabhängigkeit (1947) kam Talakadu mit Mysore zur Indischen Union.
Talakadu war einst eine bedeutende Tempel- und Pilgerstadt mit 5 großen Tempeln (Pathaleshwara, Maruleshwara, Arkeshwara, Vaidyanatheeshwara und Mallikarjuna) und ca. 25 kleineren Schreinen.