| Tanimbartaube | ||||||||||
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Tanimbartaube | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Macropygia timorlaoensis | ||||||||||
| A. B. Meyer, 1884 |
Die Tanimbartaube (Macropygia timorlaoensis, Syn. Macropygia timorlaoënsis) ist eine Art der Taubenvögel, die zu den Kuckuckstauben zählt.
Der Vogel ist endemisch auf den zu den Molukken gehörenden Tanimbarinseln.
Ursprünglich als eigenständige Art beschrieben, wurde sie zusammen mit der Wellenbrusttaube (Macropygia macassariensis) unter dem Namen Macropygia magna timorlaoensis als konspezifisch mit der Großen Kuckuckstaube (Macropygia magna sensu lato) angesehen, die nach der Abspaltung jetzt als Schweiftaube (Macropygia magna) geführt wird.
Aufgrund einer Analyse der Lautäußerungen wurde die Art im Jahre 2016 wieder als eigenständig abgetrennt.
Das Verbreitungsgebiet umfasst trockene Wälder im Tiefland, Waldränder und Monsunwald.
Der lateinische Artzusatz bezieht sich auf Timorlaut, veraltete niederländische Bezeichnung für die Tanimbarinseln.
Die Art ist etwa 37–38 cm groß und wiegt etwa 237 g.
Aus dem Originalbeschrieb von A. B. Meyer, übersetzt aus dem Lateinischen: „Der Kopf ist rotbraun und schwarz, Nacken weißlich und schwarz, leicht gestreift und grünlich-violett schimmernd, der Rücken, Bürzel und Schwanzdecken sind bräunlich-sandfarben mit hellen, aschweißen Flecken übersät. Die Kehle ist weiß, die Brust mehr oder weniger weiß und schwarz rotbraun gestreift; die Federkiele sind gräulich, der Bauch ist heller oder stärker rotbraun gefärbt. Die Unterschwanzdecken sind blass zimtfarben, dunkel quer gestreift oder geschuppt, die Flügelunterseite zimtfarben mit dunkel-schwarzen Markierungen, die unteren Flügeldecken sind einheitlich zimtfarben, die Schwungfedern dunkel mit schmalen hellen und bräunlichen Rändern an der Außenseite. Die Flügeldecken sind zimtfarben mit Querbändern, die Innenfahnen der Schwungfedern haben zimtfarbene Ränder. Die Schwanzoberseite ist bräunlich-rotbraun, die Unterseite blass und zunehmend grau; die äußeren Schwanzfedern sind in der Mitte mit einem zimtfarbenen Streifen und an der Unterseite mit einem schwarzen Fleck in der Nähe der Spitze versehen; der Schnabel ist bräunlich. Die Flügellänge beträgt 19,5–20 cm, gegenüber den anderen Kuckuckstauben haben nur die äußerste und gering noch die zweitäußerste Steuerfedern einen schwarzem Fleck auf der Außenfahne.“
Die Art ist etwas blasser als die Schweiftaube (Macropygia magna) gefärbt, aber weniger als die Wellenbrusttaube (Macropygia macassariensis).
Die Art ist monotypisch.
Der Gesang besteht aus zwei Lauten, der erste kurz und ansteigend, der zweite langgezogen und abgeschliffen „whuA..whoOOoh“.
Die Art kommt einzeln, paarweise oder in Gruppen vor.
Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).