| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Tantal(V)-chlorid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Tantalpentachlorid | |||||||||||||||
| Summenformel | TaCl5 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelblicher Feststoff mit stechendem Geruch | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 358,21 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
3,68 g·cm−3 | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
216–217 °C | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
232–235 °C | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Tantal(V)-chlorid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Tantalverbindungen und Chloride.
Die Verbindung wurde erstmals im Jahr 1839 vom deutschen Chemiker Friedrich Wöhler aus dem Elementen hergestellt.
Tantal(V)-chlorid kann direkt aus den Elementen gewonnen werden.
Alternativ ist die Darstellung aus Tantal(V)-oxid und Thionylchlorid
oder aus Tantal(V)-oxid und Tetrachlormethan möglich.
Tantal(V)-chlorid ist ein gelblicher Feststoff mit stechendem Geruch, welcher sich in Wasser oder in konzentrierter Salzsäure unter Abscheidung von Tantalsäure zersetzt. Er hat eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe C2/m (Raumgruppen-Nr. 12) (a = 1823 pm, b = 1776 pm, c = 586 pm, β = 90,6°). Die chemisch reine Verbindung ist farblos, die Gelbfärbung rührt gewöhnlich von einer Verunreinigung durch Niob(V)-chlorid oder Wolframchloriden her.
Tantal(V)-chlorid wird als Chlorierungsmittel bei organischen Synthesen verwendet. Durch Reaktion mit Ethanol in Lösungsmitteln wie Benzol oder Toluol kann Tantal(V)-ethoxid gewonnen werden.