Der Taubergau war einer der größten Gaue des Herzogtums Franken. Aufgrund seiner Größe wurde er auf Höhe von Lauda und Tauberbischofsheim in einen „oberen“ und einen „unteren Taubergau“ aufgeteilt.
961, 962, 972 und 973: Gerung I. (lat.Gerungus, * um 945; † 973/1009)
1009: Heinrich I. (* um 970; † 1009/1017), wohl Sohn von Gerung I.
1017: Gerung II. (auch Gerund, lat. Gerundus, * um 995; † nach 1017), 1017 Graf im Waldsassengau, Sohn von Heinrich I.
1017 und 1018: Heinrich II. (auch Hezilo oder Hecilo, * um 997; † 1018/1045), Bruder von Gerung II.
1045 und 1054: Heinrich III. (auch Hezilo, * um 1015; † nach 1054), Sohn von Heinrich II. (vermutlich Ahnherr der Familie Weikersheim-Hohenlohe und Vorfahre des Gundelo von Pfitzingen)
Alternative Schreibweisen
Andere Schreibweisen sind beispielsweise Tubergowe, Tubrigowe, Dubragawe und latinisiertDubragagensis pagus.
Literatur
Ottmar F. H. Schönhuth (Hrsg.): „Chronik der vormaligen Deutsch-Ordens-Stadt Mergentheim, aus urkundlichen Quellen herausgegeben von Ottmar F. H. Schönhuth, Pfarrer zu Edelfingen, Vorstand des historischen Vereins für das Wirtembergische Franken zu Mergentheim. Neue umgearbeitete Ausgabe.“ Verlag: In der Thomm’schen Buchhandlung. Bad Mergentheim 1857 (S. 1–10)
Historia et Commentationes Academiae Electoralis Scientiarum et Elegantiorum Litterarum Theodoro-Palatinae, Volumen IV. Historicum, Mannhemii Typis Academicis, MDCCLXXVIII (1778), Seiten 152–157 (eingeschränkte Vorschauin der Google-Buchsuche)