| Tayninhon nuibaden | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Tayninhon | ||||||||||||
| Dang, Tien & Tu, 2025 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Tayninhon nuibaden | ||||||||||||
| Dang, Tien & Tu, 2025 |
Tayninhon nuibaden ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Tayninhon. Die mittelgroße Süßwasserkrabbe kommt auf dem Berg Bà Đen im Südosten Vietnams vor. Der Gattungsname ist von der Provinz Tây Ninh, in der dieser Berg liegt, der Artname vom engeren Verbreitungsgebiet Núi Bà Đen abgeleitet.
Der Carapax ist rechteckig und relativ flach. Kiemen- und Metabranchialregion weisen Staffeln und Streifen auf. Das äußere Augeneck ist breit-rechteckig. Die epigastrischen und postorbitalen Kämme sind niedrig, abgerundet und durch eine kurze Rinne voneinander abgesetzt. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem deutlichen, dreieckigen mittigen Zahn bewehrt, die Seitenränder weisen jeweils zwei Einziehungen auf. Der Epibranchialzahn ist niedrig und hat eine flache Kerbe. Die Einziehung zwischen den Stirnrändern ist breit und flach. Der vordere Seitenrand ist schwach gesägt. Die H-förmige Rinne ist gut entwickelt. Der Exopodit des dritten Maxillipeden überragt die Oberkante des Ischiums und trägt eine gut entwickelte Geißel.
Der Finger des größeren der beiden Scherenbeine schließt ohne Lücke. Die Schreitbeine sind nicht verlängert, das dritte Paar ist das längste und das erste das kürzeste. Die Sternopleonalhöhle der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Vorderkante der Basis beider Scherenbeine. Das thorakale Sternum ist relativ breit, dritter und vierter Sternit sind verschmolzen und nur durch seichte schräge Rinnen abgegrenzt. Der achte Sternit ist bei eingeklapptem Pleon nicht sichtbar. Das Telson ist schmal-dreieckig und hat konkave Seitenränder. Das vorletzte Glied des ersten Gonopodiums ist breit. Das Endglied ist schlank, einwärts gebogen, hakenförmig und trägt rückenseitig eine Falte, die sich bis an den basalen Abschnitt erstreckt. Das zweite Gonopodium ist etwas kürzer als das erste und sein Endsegment ist kürzer als das Basalglied. Die beiden Vulvae sind schräg orientiert, ihr Vorderrand erreicht die Naht am fünften Sterniten.
Der Carapax ist bis 26,5 mm breit. Er ist goldbraun gefärbt, die Schreitbeine sind orange und an den Zehenspitzen etwas heller.
Tayninhon nuibaden verbirgt sich in Felsspalten und -rissen im Bereich langsam fließenden Wassers und baut keine Höhlen. Sie lebt aquatisch, im angrenzenden Wald wurde sie nicht aufgefunden. Die Art kommt in Höhen bis 400 m vor. In den steileren, in der Trockenzeit ausgetrockneten und während der Regenzeit durch starke Strömung gekennzeichneten höheren Lagen tritt sie nicht auf. Exemplare wurden sowohl am Tag als auch bei Nacht gefunden, nachts sind sie aber häufiger, was auf eine nächtliche Aktivität schließen lässt.
Das Verbreitungsgebiet am Berg Bà Đen umfasst eine Fläche von nur 24 km². Durch dieses enge geografische Vorkommen und den zunehmenden Verlust des Lebensraums durch Landwirtschaft und Tourismus ist die Art potentiell gefährdet.