| Tegeler Insel | ||
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| Gewässer | Hafenbecken am Tegeler See | |
| Geographische Lage | 52° 35′ 27″ N, 13° 16′ 41″ O | |
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| Länge | 169 m | |
| Breite | 63 m | |
| Fläche | 0,9 ha | |
Die Tegeler Insel im Berliner Ortsteil Tegel, örtlich auch Hundeinsel genannt, ist eine künstliche Insel im Tegeler Hafen im Norden des Tegeler Sees. Sie gehört zum Bezirk Reinickendorf. Die Insel mit ihrem ovalen Grundriss ist rund 170 Meter lang und 60 Meter breit.
Die Insel ist durch drei Fußgängerbrücken mit dem Festland verbunden: Georgsteg im Südwesten, Alexandersteg im Südosten und Wilhelmsteg im Nordosten.
Die Bezeichnung ‚Hundeinsel‘ rührt daher, dass auf der Insel Hunde ausgeführt wurden. Das Eiland ist zur Internationalen Bauausstellung 1987 im Hafenbecken künstlich angelegt worden. Anschließend wurden über einen Zeitraum von 20 Jahren verschiedene Folgenutzungen geplant, wie ein Freizeitbad, eine Seniorenresidenz und ein chinesisches Wellness-Center. Die im Jahr 2008 veröffentlichte Planung sah elf Luxusvillen mit jeweils 500 m² Fläche vor. Das 40 Millionen Euro teure Bauvorhaben eines Investors mit Sitz in Moskau wurde allerdings im Winter 2008 wegen der globalen Finanzkrise abgebrochen. Im Mai 2013 startete die GBI Wohnungsbau auf Basis der geleisteten Vorarbeiten ein neues Projekt zum Bau von sieben Stadtvillen mit 49 Eigentumswohnungen.