| Tenuipotamon purpura | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Tenuipotamon | ||||||||||||
| Dai, 1990 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Tenuipotamon purpura | ||||||||||||
| Dai, 1990 |
Tenuipotamon purpura ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Tenuipotamon. Die Süßwasserkrabbe gräbt sich Baue an Ufern von Bergbächen im Kreis Menghai in der südchinesischen Provinz Yunnan.
Der Carapax ist bis 15 mm breit, kürzer als breit, relativ flach und glatt. Die epigastrischen und postorbitalen Kämme sind schwach entwickelt. Die Regionen hinter diesen Kämmen sind glatt. Stirn und Augenhöhlen sind relativ breit. Die Antennulengruben sind etwa rechteckig. Das äußere Augeneck ist niedrig. Der Epibranchialzahn ist schwach entwickelt und zeigt sich als schmale Einkerbung am vorderen Seitenrand. Letzterer ist leistenförmig, ungegliedert und stark konvex. Die hinteren Seitenränder konvergieren nach hinten etwas. Die Kiemenregion ist glatt. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem deutlichen mittigen Zahn bewehrt, die Seitenteile fallen nach unten ab. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist breit-rechteckig, die mittige Längsrinne ist vorhanden. Der Exopodit ist lang und überragt die körperferne Kante des Ischiums, eine Geißel fehlt.
Die beiden Scherenbeine sind ungleich groß und ihr Carpus mit einem spitzen Dorn bewehrt. Der Innenrand ihres Merus ist am Ende mit feinen Zähnchen bewehrt. Das Pleon ist bei Männchen dreieckig und die Sternoabdominalhöhle reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Mitte der Basis beider Scherenbeine. Der dritte Somit des Pleons ist relativ breit. Das thorakale Sternum ist glatt und genarbt. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 (S2/S3) ist vollständig, deutlich und leicht gewellt, die zwischen S2 und S4 in Form einer tiefen Rinne deutlich. Das Endglied des ersten Gonopodiums ist kräftig und reicht bis zum Höcker zur Arretierung des Pleons. Es ist leicht gewellt und einwärts gebogen. Seine Spitze ist erweitert, erinnert an einen großen Huf und trägt eine große, abgerundete rückenseitige Falte. Das Endsegment des zweiten Gonopodiums ist länger als das halbe davorliegende Glied.