| Tepexpan | |||
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| Koordinaten | 19° 37′ 9″ N, 98° 56′ 7″ W | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Mexiko | ||
| México | |||
| Municipio | Acolman | ||
| Stadtgründung | um 1530 | ||
| Einwohner | 120,778 (2020) | ||
| Detaildaten | |||
| Fläche | 20,01 km² | ||
| Bevölkerungsdichte | 6.036 Ew./km2 | ||
| Höhe | 2253 m | ||
| Stadtgliederung | 5 Distrikte | ||
| Postleitzahl | 55885 | ||
| Vorwahl | (+52) 594 | ||
| Zeitzone | UTC−6 | ||
Tepexpan ist eine Stadt im mexikanischen Bundesstaat México mit 120.778 Einwohnern (2020), die zum Municipio Acolman gehört.
Tepexpan liegt im Tal von Mexiko, nahe dem ehemaligen Texcoco-See, 34 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt zwischen Alcoman im Norden, dem 7717 Hektar umfassenden Staatspark Sierra Patlachique (Parque Estatal Sierra Patlachique) im Osten, Santa Isabel Ixtapan und Tesoyuka im Süden und Ecatepec de Morelos im Westen. Die Region gehört zur bevölkerungsreichen Zona Metropolitana del Valle de México.
Die Klimawerte von Tepexpan weisen 567,5 mm jährliche Niederschläge aus. Die mittlere jährliche Temperatur beträgt 15,9 °C bei einem Maximum von 41,6 °C und einem Minimum von −10 °C.
| Jahr | 2000 | 2005 | 2010 | 2020 |
| Einwohner | 36.131 | 48.103 | 102.667 | 120.778 |
Der Zensus 2020 ergab einen Anteil von 61.772 Frauen (51,1 %) und 59.006 Männern (48,9 %). 23,9 % der Bevölkerung war bis zu 14 Jahren alt, 70,6 % zwischen 15 und 64 Jahren und 5,6 % 65 Jahre oder älter. 74,7 % der Bevölkerung waren römisch-katholischen Glaubens, 7,8 % protestantisch und 17,2 % ohne Religionsangabe.
Im Gebiet der im zentralmexikanischen Hochland gelegenen Stadt wurden im Jahre 1947 Mammutknochen zusammen mit Teilen eines menschlichen Skeletts gefunden.
Aufgrund der Stratigraphie hat man den Fund zuerst auf ein Alter von 11.000 Jahren datiert. Der Tepexpan-Mensch hätte damit zu den ältesten Menschenfunden in Amerika gezählt. Später durchgeführte Datierungen schwanken bei der Altersbestimmung der menschlichen Überreste zwischen 2.000 und 4.500 bis 4.900 Jahren.
Die Stadt ist in 5 Distrikte unterteilt:
Das Museum eröffnete im Jahr 1958 und ist dem Tepexpan-Menschen, einer ca. 30-jährigen Frau, gewidmet. Es befindet sich im Stadtteil Colonia Anáhuac am Fundort der menschlichen Knochen. Das Museum zeigt Nachbildungen von sechs prähistorischen Schädeln, die Fundsituation des Tepexpan-Menschen sowie Mammutüberreste.

Die römisch-katholische Gemeinde liegt im alten Teil der Stadt und gehört zur Diözese Teotihuacan. Santa Maria Magdalenas Ursprünge reichen bis ins Jahr 1530. Sie ist damit eines der ältesten Gotteshäuser Mexikos.
Einer Legende nach brachten durchreisende Gläubige einen Christus aus Zuckerrohr zu den hier bereits ansässigen Augustinermönchen, der heutige Pfarrei der Heiligen Maria Magdalena. Immer, wenn die Gruppe versuchte, mit dem Christus weiterzuziehen, wurde sie durch Unwetter an der Weiterreise gehindert. Schließlich einigten sich die Brüder und die Gläubigen darauf, dass der Christus, der Señor de Gracias, im Kloster bleiben solle. In späteren Jahren soll der Christus vom Kreuz herab und wieder hinauf gestiegen sein und Wunder vollbracht haben.
Am 3. Mai wird traditionell ein Fest zu Ehren des Señor de Gracias gefeiert und am 22. Juli wird der Tag der Heiligen Maria Magdalena begangen. Bei den religiösen Festen mischen sich Bräuche aus der Zeit vor den Spaniern mit christlichen Traditionen. Zu Ehren des Señor de Gracias gibt es ein Fest in verschiedenen Kostümen. Die Gruppe der Serranos tritt in festlicher Kleidung auf und stellt die Einwohner von Puebla dar. Zu den Vaqueros gehören die gut gestellten Bewohner der Gemeinde, Caporales-Tänzer und Frauen im Dienst der Großgrundbesitzer. Die Santiagos stellen den Kampf zwischen Mauren und Christen dar, die von einer Gruppe in Charro- und spanischer Tracht inszeniert wird. Sie tragen Kreuz, Schwert und Umhang. Die Gruppen ziehen rituell in die Kirche ein und wieder aus.
Die Sportstätte Unidad Deportiva Acolman Mario Vázquez Raña befindet sich im Distrikt Anáhuac II Sección neben dem Krankenhaus Trabajo Vespertino.