Testmanagement beschreibt den Prozess der Planung, Organisation, Überwachung und Dokumentation von Testaktivitäten. Durch Testmanagement wird sichergestellt, dass ein Produkt oder eine Anwendung gemäß den Anforderungen funktioniert.
Das Ziel des Testmanagements besteht in der Sicherstellung der Funktionalität und Qualität einer Software.
Werden im Rahmen des Testmanagements möglichst viele Fehler gefunden und behoben, ist dies sowohl kosten- als auch zeiteffizient. Da eine Testabdeckung von 100 Prozent in der Regel unwirtschaftlich ist, werden circa 85 bis 90 Prozent angepeilt, um Sonderfälle abzudecken. Mithilfe des Testmanagements wird somit nicht die Abwesenheit von Fehlern ermittelt, sondern das Vertrauen in die Software-Qualität gesteigert, indem Fehler in der unternehmerischen Software aufgedeckt werden.
Testmanagement bedeutet eine systematische und effiziente Planung von Testaktivitäten, um die Qualität eines Systems zu sichern und vorhandene Risiken beurteilen und minimieren zu können.
Erfolgsfaktoren für gutes Testmanagement sind:
Die Zielsetzung der ISO/IEC 29119 Software Testing besteht darin, eine Norm zu entwickeln, die die Testbegriffe, den Testprozess, die Testdokumentation und Testtechniken definiert und aufeinander abstimmt.
Der aktuelle Standard IEEE 829:2008 soll für ein agiles, ebenso wie für ein konventionelles systematisches Vorgehen geeignet sein und bezieht sich genauso auf Systeme wie Software.
Ein Testmanagement-Tool ist eine Software, die verwendet wird, um Tests zu verwalten, die zuvor durch ein Testverfahren spezifiziert wurden.
Testmanagement-Software verwendet dazu Templates zur Beschreibung der Testfälle und der Testfallprozeduren, die beschreibt, welche Testaktivität zu welchem erwarteten Testergebnis führen soll. Bei der Testdurchführung wird dann geprüft, ob das erwartete Testergebnis eingetroffen ist oder nicht. Bei Abweichungen oder Fehlern erfolgt (idealerweise im selben Tool ohne Medienbruch) die Möglichkeit des Fehlermanagements.