Tetrapeptide

Ein lineares Tetrapeptid (wie zum Beispiel Val-Gly-Ser-Ala) mit
grün markiertem N-terminalen α-Aminosäure-Rest (im Beispiel: L-Valin) und blau markiertem C-terminalen α-Aminosäure-Rest (im Beispiel: L-Alanin)

Ein Tetrapeptid ist ein Peptid aus der Gruppe der Oligopeptide. Es ist aufgebaut aus vier Aminosäuren, die über Peptidbindungen miteinander verknüpft sind.

Eigenschaften

Etliche Tetrapeptide sind pharmakologisch aktiv. In der Natur findet man neben linearen Tetrapeptiden (enthalten drei Peptidbindungen) auch cyclische Tetrapeptide, deren Cyclisierung auf einer vierten Peptidbindung oder einer anderen kovalenten Bindung beruht.

Beispiele:

Einzelnachweise

  1. ↑ Hans-Dieter Jakubke, Hans Jeschkeit: Aminosäuren, Peptide, Proteine, Verlag Chemie, Weinheim 1982, ISBN 3-527-25892-2, S. 332–333.
  2. ↑ B. C. Murray, M. T. Peterson, R. A. Fecik: Chemistry and biology of tubulysins: antimitotic tetrapeptides with activity against drug resistant cancers. In: Natural product reports. Band 32, Nummer 5, Mai 2015, S. 654–662; doi:10.1039/c4np00036f, PMID 25677951.