Texas Instruments LPC-Sprachchips

Die Texas Instruments LPC-Sprachchips sind eine Reihe integrierter Schaltkreise digitaler Signalprozessoren, spezialisiert auf Sprachsynthese, entwickelt ab 1978 von Texas Instruments (TI). Sie wurden über viele Jahre weiterentwickelt und vermarktet, obwohl die Abteilung für Sprachanwendungen mehrmals innerhalb des Unternehmens TI neu aufgestellt wurde, bis sie Ende 2001 endgültig aufgelöst wurde. Die Rechte an der zuletzt im Jahr 2001 verbliebenen Reihe von TI-Sprachprodukten und sprachspezifischer Mischsignalprozessor-Serie wurde im Oktober 2001 an Sensory Inc verkauft.

Theorie

Die gespeicherten Sprachdaten werden durch Pitch-erregte lineare prädiktive Kodierung (PE-LPC) durch einen Latticefilter erzeugt. Dabei werden glottale Pulswellenformen in wahlweiser Erregung aus einem Festwertspeicher gelesen oder ein linear rückgekoppeltes Schieberegister (LFSR) als Rauschgenerator benutzt zur Erzeugung lineare prädiktive Kodierung, die eine erhebliche Reduzierung des Datenvolumens erzielt, die zur Erzeugung verständlicher Sprache erforderlich ist.

Geschichte

Ein Speak & Spell in US-englisch aus dem Jahr 1986.

Der TMC0280/TMS5100 war der erste je gebaute LPC-Sprachsynthesizer-Chip. Er wurde für Texas Instruments von Larry Brantingham, Paul S. Breedlove, Richard H. Wiggins, und Gene A. Frantz entworfen, sein Die hatte Larry Brantingham gelayouted. Der Chip wurde für das Projekt „Spelling Bee“ bei TI konzipiert, der später das Lernspielzeug Speak & Spell wurde. Eine sprachlose Rechtschreibung „Spelling B“ wurde zur gleichen Zeit veröffentlicht wie das Speak & Spell.

Alle TI-LPC-Sprachchips bis zur TSP50cxx-Serie verwendeten PMOS-Technik und die Verschlüsselung des LPC-10 erfolgte in einem speziellen TI-spezifischen Format. Chips in der TI-LPC-Sprachreihe wurden von der Bezeichnung durch die Ableitung für Heimanwendertechnik von TI als TMCxxxx oder CDxxxx oder beim Verkauf an Drittanbieter mit TMS5xxx (später TSP5xxx) beschriftet.

TI LPC-Sprachchip-Familie

1978
1980
1983
1985
1986
1987 und später

Die begleitenden Geräte aller Versionen der Sprachchips waren die benutzerdefinierten 128-Bit-Schnittstellen (16 kB). TMS6100NL (alias TMC0350) und 32 kbit (4 KB) TMS6125NL (alias TMC0355 alias TMS7125) Festwertspeicher, die vorprogrammierten Masken aus Worten enthalten, die für ein bestimmtes Produkt erforderlich sind und von allen Versionen der LPC-Chips bis zur TSP50Cxx-Reihe unterstützt werden. Alle Versionen des TMS6100 scheinen nur 128 kbit/16 kB Inhalt zu haben, ungeachtet anders lautender Gerüchte.

Einzelnachweise

  1. ↑ Margaret Quan: TI will exit dedicated speech-synthesis chips, transfer products to Sensory. In: EE Times. 14. Juni 2001, archiviert vom Original am 17. Februar 2012.
  2. 1 2 3 4 http://ftp.whtech.com/pc%20utilities/qboxpro.zip
  3. ↑ VC&G - VC&G Interview: 30 Years Later, Richard Wiggins Talks Speak & Spell Development.
  4. ↑ Archived copy. Archiviert vom Original am 21. November 2008; abgerufen am 7. September 2008.
  5. ↑ DATAMATH.
  6. 1 2 https://web.archive.org/web/20060527204133/http://nouspikel.group.shef.ac.uk//ti99/speech.htm
  7. ↑ DATAMATH.
  8. ↑ DATAMATH.
  9. ↑ DATAMATH.
  10. ↑ Petite electronic talking typewriter.
  11. ↑ Chip Hall of Fame: Texas Instruments TMC0281 Speech Synthesizer
  12. ↑ DATAMATH.
  13. ↑ DATAMATH.
  14. ↑ DATAMATH.
  15. ↑ https://spectrum.ieee.org/tech-history/silicon-revolution/chip-hall-of-fame-texas-instruments-tmc0281-speech-synthesizer
  16. ↑ andys-arcade Online Store for JAMMA video arcade game PCBs obscure ics and arcade parts!
  17. ↑ MAWS - searchable information about resources in MAME .122u8
  18. ↑ Album Speech.
  19. ↑ EE Times. "", 14. Juni 2001.