The Golden Hammer ist die höchste Auszeichnung der Piano Technicians Guild (PTG). Der Ehrenpreis wird seit 1969 jährlich für das Lebenswerk von Klavierbauern, Klavierstimmern und Klaviertechnikern vergeben.
Die Auszeichnung wird im Rahmen der Jahrestagung des Verbandes an jeweils ein Mitglied verliehen. Voraussetzung für eine Nominierung ist eine mindestens zwanzigjährige, aktive Verbandstätigkeit. Der Preis würdigt außergewöhnliches Engagement, das zu nachhaltigen Verbesserungen im Klavierbau, der Klavierindustrie oder innerhalb der Organisation geführt hat.
Der Name nimmt Bezug auf den Klavierhammer als zentrales Element der Klaviermechanik. Die Preisträger erhalten eine von Kunsthandwerkern des Verbandes gefertigte Trophäe, die einen vergoldeten Klavierhammer auf einem Holzsockel darstellt. Ein Teil der verliehenen Originalpreise sowie historische Dokumente dazu sind im verbandseigenen Jack Wyatt Museum am Hauptsitz in Kansas City (Kansas) ausgestellt.
Die Auflistung basiert in erster Linie auf den im Jack Wyatt Museum zugänglichen Exponaten:
| Jahr | Preisträger |
|---|---|
| 1972 | Wendell Eaton |
| 1973 | Allan Pollard |
| 1977 | Steve Jellen |
| 1978 | James Burton |
| 1980 | Ernest Karl Juhn |
| 1986 | Willis Snyder |
| 1991 | Richard Bittinger |
| 1992 | Fred Drasche und Mimi Drasche |
| 1993 | John Travis |
| 1997 | Jess Cunningham |
| 2000 | Roger Weisensteiner |
| 2001 | Kelly Ward |
| 2004 | Gary Neie |
| 2007 | Jack Wyatt |
| 2022 | Richard Davenport |
Über die Vergabe des Preises wird in internationalen Branchenmedien sowie in der regionalen Tagespresse berichtet. Zudem dokumentiert die National Association of Music Merchants (NAMM) die Auszeichnung im Rahmen ihres zeithistorischen Archivs (Oral History Program) in Biografien bedeutender Persönlichkeiten der Musikindustrie.