Theodor Fritzsch

Emil Theodor Fritzsch (* 2. Oktober 1868 in Auerbach/Vogtl.; † 9. Januar 1952 in Mainz) war ein deutscher Pädagoge.

Leben und Wirken

Fritzsch stammte aus dem sächsischen Vogtland und war seit 1892 ständiger Lehrer in Leipzig. Er arbeitete im Verein für wissenschaftliche Pädagogik als Anhänger Herbarts und T. Zillers. Nach erfolgreicher Zulassung zum Studium, promovierte er an der Universität Leipzig 1901 zum Dr. phil. Er gehörte der Studentenverbindung Hercynia Leipzig (später Wehrschaft Hercynia Leipzig in der DW) an. Er wurde Schuldirektor in Leipzig, ab 1914 Bezirksschulinspektor in Rochlitz und ab 1919 Bezirksoberschulrat in Grimma. 1920 wechselte er als Oberschulrat nach Dresden. 1926 wurde er Bezirksschulrat im Schulaufsichtsbezirk Dresden III. 1934 trat er in den Ruhestand.

Er genoss seinen guten Ruf als Johann-Friedrich-Herbart-Forscher. Seine wissenschaftliche Tätigkeit umfasste eine stattliche Anzahl von Abhandlungen und Schriften. Auch durch die Herausgabe mehrerer philanthropischer und pädagogischer Werke trug Fritzsch dazu bei, dass dem Philanthropismus als pädagogischer Bewegung volle Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Er war außerdem Leiter der Sachsengruppe der Gesellschaft für Deutsche Erziehungs- und Schulgeschichte.

Nachlass

Sein wissenschaftlicher Nachlass befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Willy Jacob (Hrsg.): Jahrbuch der Deutschen Wehrschaft (1923), Reutlingen 1923, S. 30.
  2. ↑ Nachlass im Sächsischen Staatsarchiv.
Personendaten
NAME Fritzsch, Theodor
ALTERNATIVNAMEN Fritzsch, Emil Theodor (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Pädagoge
GEBURTSDATUM 2. Oktober 1868
GEBURTSORT Auerbach/Vogtl.
STERBEDATUM 9. Januar 1952
STERBEORT Mainz