Theodor Illion (* 5. Mai 1898 Quebec; † 4. September 1984 in Hallein) war Schriftsteller und Arzt und ein angeblicher Tibetforscher, wahrscheinlich im Umkreis der Theosophischen Gesellschaft. Er veröffentlichte auch unter den Namen Theodor Burang, Theodor Burang-Illion und Th. Nolling. In der Todesanzeige wurde er als "Prof." tituliert.
Illion stammte angeblich aus vermögender Familie. Er starb in Hallein und ruht am Friedhof in Kuchl. Den Grabstein schuf sein Freund Josef Zenzmaier, mittlerweile (2025) ist das Grab aufgelassen.
Jürgen C. Aschoff (* 1938), Arzt und Bibliograph, hält Illions Bücher und seine Tibetreisen für «Science Fiction». Unter seinem Pseudonym Theodor Burang beschreibt Illion in Rätselhaftes Tibet und Finsternis über Tibet wie er von Einheimischen in eine unterirdische Stadt geführt wurde, in der eine Geheimbruderschaft geistige Energie bündelt, um Macht zu gewinnen. Das Oberhaupt sei ein gewisser Hexenmeister Prinz Mani Rimpotsche gewesen.
In der österreichischen Zeitung "Die Furche" veröffentlichte er von 1960 bis 1973 42 Artikel.
| Personendaten | |
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| NAME | Illion, Theodor |
| ALTERNATIVNAMEN | Burang, Theodor (Pseudonym); Nolling, Theodor (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Arzt, angeblicher Tibetforscher |
| GEBURTSDATUM | 5. Mai 1898 |
| GEBURTSORT | Quebec |
| STERBEDATUM | 4. September 1984 |
| STERBEORT | Hallein |