
Theodor Molinari (* 19. November 1803 in Breslau; † 26. Juli 1867 ebenda) war ein deutscher Kaufmann und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.
Molinari führte gemeinsam mit seinem Bruder Leo Molinari ein Großhandelshaus (J. Molinari & Söhne, Kolonial-, Farbewaren- und Produktenhandlung) in der Albrechtstraße 56 in Breslau, das spätere Gustav-Freytag-Haus. Gustav Freytag war mit der Familie Molinari eng befreundet und nahm diese Familie zum Vorbild für seinen Roman Soll und Haben. Die Familie Molinari stammte ursprünglich aus dem Friaul. Von 1849 bis 1861 war er Präsident der damals neu geschaffenen Handelskammer Breslau. Danach war er von 1865 bis 1867 Vizepräsident der Kammer. Er wurde mit dem Titel Geheimer Kommerzienrat ausgezeichnet.
1855 war er Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Molinari, Theodor |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kaufmann und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 19. November 1803 |
| GEBURTSORT | Breslau |
| STERBEDATUM | 26. Juli 1867 |
| STERBEORT | Breslau |