
Peter Karl Theodor Piening (* 16. Juli 1831 in Meldorf, Dithmarschen; † 14. August 1906 in Hamburg) war ein niederdeutscher Autor.
Theodor Piening war der Sohn des in Horst (Holstein) gebürtigen Organisten und Musiklehrers Jacob Piening (1801–1859). Er besuchte die Meldorfer Gelehrtenschule (Gymnasium) und nahm von 1849 bis 1850 an der Schleswig-Holsteinischen Erhebung gegen Dänemark teil. Von 1851 bis 1853 studierte er Philologie in Kiel und Göttingen. 1856 wurde er in Gießen promoviert. Ab 1855 war Piening als Privatlehrer in Hamburg tätig, dann daselbst als Schriftsteller. Seine Reis na´n Hamborger Dom (Hamburg 1859), eine humorvolle Schilderung des Besuches von Landbewohnern in der Großstadt, gehört zu den meistgelesenen plattdeutschen Werken des 19. Jahrhunderts. Bis 1936 erreichte das Werk 21 Auflagen. Im Jahr 1972 legte der Verlag Schuster in Leer (Ostfriesland) einen Nachdruck der ersten illustrierten Auflage von 1883 vor. In den 2010er Jahren gab der Meldorfer Peter Neuber eine sprachlich aktualisierte Fassung mit Illustrationen von Manfred Schlüter heraus.
Seiner Vaterstadt Meldorf hinterließ Piening drei Vermächtnisse, eines für die Armen der Stadt, eines für die Knaben des Orchesters und eines für die fleißigen und würdigen Kinder wenig begüterter Eltern.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Piening, Theodor |
| ALTERNATIVNAMEN | Piening, Peter Karl Theodor (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | niederdeutscher Autor |
| GEBURTSDATUM | 16. Juli 1831 |
| GEBURTSORT | Meldorf in Süderdithmarschen |
| STERBEDATUM | 14. August 1906 |
| STERBEORT | Hamburg |