Thilo Scheller

Thilo Scheller (* 3. Dezember 1897 in Wittingen; † 1979) war ein deutscher Lehrer und Schriftsteller.

Leben und Wirken

Nach dem Schulbesuch nahm Scheller eine Ausbildung zum Lehrer auf und wurde Mittelschullehrer. Er beantragte am 20. Juli 1937 die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.854.134). Scheller wurde Oberstfeldmeister in der Reichsleitung des Reichsarbeitsdienstes (RAD). Als solcher gab er das „Liederbuch des Reichsarbeitsdienstes“ in mehreren Auflagen heraus. Er galt als Schöpfer der Feierstunden des RAD und war Beauftragter für die Gestaltung der sogenannten Lebensfeiern in der Reichsleitung der NSDAP.

Ehrungen

1943: Hermann-Löns-Preis für den Roman „Klaus Störtebeker, Gottes Freund und aller Welt Feind“

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Thilo Scheller. In: niederdeutsche-literatur.de. Abgerufen am 13. Juni 2026.
  2. ↑ Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/18560006
  3. ↑ Börsenblatt für den deutschen Buchhandel vom 5. Mai 1944, S. 137.
  4. ↑ Liederbuch
Personendaten
NAME Scheller, Thilo
KURZBESCHREIBUNG sudetendeutscher Lehrer und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 3. Dezember 1897
GEBURTSORT Wittingen
STERBEDATUM 1979