Thomas Benninghaus

Thomas Benninghaus (2026)

Thomas Benninghaus (* 1973 in Rudolstadt) ist ein deutscher Politiker (AfD). Er ist seit 2024 Mitglied des Thüringer Landtags.

Leben

Benninghaus ist kaufmännischer Fachwirt. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in Rudolstadt.

Politik

Benninghaus ist Kreisvorsitzender der AfD im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Zudem ist er Mitglied des Kreistags des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt.

Bei der Landtagswahl in Thüringen 2024 wurde Benninghaus über das Direktmandat im Wahlkreis Saalfeld-Rudolstadt I in den Landtag gewählt.

Anfang Dezember 2025 sagte Benninghaus in einer Rede, dass in Thüringen „goldene Steine“ verlegt würden, um an die „Opfer der Kriege“ zu erinnern, während Kriegsgräberstätten für Deutsche (nach Benninghaus’ Worten „unsere traditionellen Gedenkstätten“) „dem Vergessen preisgegeben“ seien. Diese Rede wurde von anderen im Landtag vertretenen Parteien und dem Freundeskreis Israel im Parlament als revisionistisch und Angriff auf die Erinnerungskultur gewertet.

Benninghaus kandidierte im Juni 2026 bei der Landratswahl im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, unterlag jedoch in der Stichwahl SPD-Amtsinhaber Marko Wolfram.

Commons: Thomas Benninghaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Heike Enzian: „In Thüringen muss sich Grundlegendes ändern“, sagt Thomas Benninghaus - ein Portrait. In: otz.de. 8. August 2024, abgerufen am 2. August 2025.
  2. ↑ Frederik Schindler: AfD-Mann soll nach Rede über Stolpersteine Posten im Landtag verlieren www.welt.de, 12. Dezember 2025
  3. ↑ dpa: Landratswahl: Stichwahl entscheidet über Landrat von Saalfeld-Rudolstadt. In: mz.de. 7. Juni 2026, abgerufen am 7. Juni 2026.
  4. ↑ Wolfram bleibt Landrat im Kreis Saalfeld-Rudolstadt. In: mdr.de. 21. Juni 2026, abgerufen am 24. Juni 2026.
Personendaten
NAME Benninghaus, Thomas
KURZBESCHREIBUNG deutscher Politiker (AfD)
GEBURTSDATUM 1973
GEBURTSORT Rudolstadt