Thomas Cramer

Thomas Cramer (* 19. März 1938; † 8. September 2023) war ein deutscher Altgermanist mit Schwerpunkt deutsche Literatur und Sprache des Hoch- und Spätmittelalters. Als ordentlicher Professor für Ältere Germanistik lehrte er in Aachen.

Werdegang

Cramer wurde 1966 mit einer 1966 erschienenen Arbeit zum Grotesken bei E. T. A. Hoffmann in Heidelberg zum Dr. phil. promoviert und habilitierte sich 1969 mit einer Arbeit zum mittelhochdeutschen Epos Lohengrin an der Universität in Karlsruhe, wobei er neben einer Edition auch eine Untersuchung vorlegte. Sein Forschungsschwerpunkt wurde die Literatur des Hoch- und Spätmittelalters, wozu er neben Monographien und Sammelbänden auch zahlreiche Aufsätze veröffentlichte.

Bis 1984 war Thomas Cramer Inhaber des Lehrstuhls für Ältere deutsche Literatur (ÄdL) an der RWTH Aachen.

Ab 1984 wirkte er als Professor am Institut für Deutsche Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Berlin bis zu seiner Emeritierung zum 31. März 2006.

Er starb am 8. September 2023. Seine Frau war die Literaturkritikerin Sibylle Cramer.

Veröffentlichungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. www.degruyter.com.
  2. ↑ Traueranzeige im Tagesspiegel vom 1. Oktober 2023, abgerufen am 1. Oktober 2023
  3. ↑ Nachruf auf Sibylle Cramer im Tagesspiegel vom 26. Mai 2025, abgerufen am 26. Mai 2025
Personendaten
NAME Cramer, Thomas
KURZBESCHREIBUNG deutscher Altgermanist
GEBURTSDATUM 19. März 1938
STERBEDATUM 8. September 2023