
Thomas Lauth (* 19. August 1758 in Straßburg; † 16. September 1826 in Bad Bergzabern) war ein Elsässer Anatom, Chirurg und Hochschullehrer.
Lauth studierte an der Universität Straßburg Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaften, bevor er sich dem Studium der Medizin widmete. 1781 wurde er in Straßburg mit der Dissertation De acere zum Doktor der Medizin promoviert. Anschließend unternahm er eine größere Studienreise, die ihn zunächst nach Paris, dann nach London führte sowie durch die Niederlande und die deutschen Länder.
Lauth kehrte 1782 nach Straßburg zurück und wurde dort Adjunkt eines Geburtshelfers, bevor er 1784 nach dem Tod von Johann Friedrich Lobstein an der Universität eine Anstellung als Prosektor und außerordentlicher Professor der Medizin erhielt. 1785 stieg er auf die ordentliche Professur der Anatomie und Chirurgie auf. Außerdem war er Militärarzt sowie ab 1795 Chefarzt des großen Klinikums der Stadt. Schließlich wurde ihm 1799 auch das Amt des Stadtphysicus übertragen. 1804 kaufte er das Breuscheckschlössel in Straßburg und erweiterte das Anwesen. Einen Ruf an die Universität Tübingen lehnte er ab. Er starb auf einer Reise.
Der Anatom Ernst Alexander Lauth war sein Sohn, Johann Gottfried Schweighäuser sein Schwiegersohn.
| Personendaten | |
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| NAME | Lauth, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | Elsässer Chirurg, Anatom und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 19. August 1758 |
| GEBURTSORT | Straßburg |
| STERBEDATUM | 16. September 1826 |
| STERBEORT | Bad Bergzabern |