Thomas Lehmen (* 1963 in Oberhausen) ist ein deutscher Choreograph und Tänzer.
Von 1986 bis 1990 studierte er an der School for New Dance Development in Amsterdam. Anschließend lebte er bis Juli 2010 in Berlin. Hier entwickelte er zahlreiche Soli, Gruppenstücke und Projekte: u. a. „distanzlos“, „mono subjects“, „Schreibstück“, „It’s better to…“, „Lehmen lernt“. Seit 2011 ist Thomas Lehmen in Dinslaken wohnhaft und produzierte die Stücke „Schrottplatz“ und „Bitte…“. Seine Arbeiten werden weltweit aufgeführt.
Die Herangehensweisen, die oft sprachliche Elemente beinhalten, weisen konzeptionelle Methoden und Darstellungsformen auf. In der tänzerischen Komponente arbeitet er u. a. mit Interrelationen der Tänzer und tänzerischen Dialogen. Er unterrichtete an Universitäten z. B. in Amsterdam, Hamburg, Berlin, Reykjavík, Jakarta, Gießen, Arizona State University und gibt Workshops auf internationaler Ebene. In seiner Lehrtätigkeit arbeitet er unter anderem mit den obigen seiner Themen, wie auch mit choreografischen Systemen, die auf eine individuell künstlerische Gestaltung innerhalb gesellschaftlicher Zusammenhänge abzielen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lehmen, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Choreograf und Tänzer |
| GEBURTSDATUM | 1963 |
| GEBURTSORT | Oberhausen |