Thomas Mraz
Leben
Thomas Mraz studierte von 1999 bis 2002 Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien , Gesangsunterricht erhielt er bei Klaus Ofczarek . Anschließend war er bis 2007 Ensemblemitglied am Landestheater Niederösterreich , wo er unter anderem die Titelrollen in Hamlet und Woyzeck verkörperte, außerdem den Conferencier in Cabaret , den Zahnarzt in Der kleine Horrorladen sowie Max in Othello darf nicht platzen . 2008 spielte er an der Seite von Michael Niavarani in dessen Kabarettprogramm Encyclopaedia Niavaranica . Am Theater in der Josefstadt stand er unter anderem als Fleischhauer Oskar in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald und als Der Merkl Franz in Kasimir und Karoline auf der Bühne. Bei den Festspielen Berndorf wurde 2011 unter der Intendanz von Michael Niavarani die von Mraz geschriebene Komödie Die Odyssee – Eine Abkürzung uraufgeführt.
Im Kinofilm Bad Fucking war er 2013 in der Rolle des Philipp Hintersteiner zu sehen, in der Fernsehserie Vorstadtweiber verkörpert er seit 2015 die Rolle des Polizisten Jörg Pudschedl.
Im Jänner 2015 feierte er mit der Komödie Après Ski – Ruhe da oben! von Autor Klaus Eckel im Wiener Stadtsaal unter der Regie von Bernhard Murg Premiere. Mraz verkörperte in diesem Einpersonenstück einen Skifahrer, der auf einem Sessellift vergessen wird. Bei den Dreharbeiten zur ORF-Sketchcomedy Kalahari Gemsen von und mit Angelika Niedetzky und Ramesh Nair führte er 2015 Regie. 2017 spielte er beim Theatersommer Haag an der Seite von Christian Dolezal als Don Quijote die Rolle des Sancho Panza. Im Dezember 2018 war er einer der vier Kandidaten der Promi-Ausgabe der Millionenshow .
In der ORF-Serie Wischen ist Macht (2020) mit Ursula Strauss als Michelle Sendracek verkörpert er deren Ex-Mann Hugo. Im Februar 2020 feierte er mit der 70er-Jahre-Rockoperette Orpheus in der Unterwelt , basierend auf der gleichnamigen Operette von Jacques Offenbach , unter der Regie von Ruth Brauer-Kvam im Rabenhof Theater Premiere.
Für seine Darstellung des Götz im Film Risiken und Nebenwirkungen von Michael Kreihsl , basierend auf dem Theaterstück Die Niere von Stefan Vögel , wurde er für den Österreichischen Filmpreis 2021 in der Kategorie Beste männliche Hauptrolle nominiert. Zur ORF/BR-Komödie Eigentlich sollten wir schrieb er gemeinsam mit Klaus Eckel das Drehbuch und übernahm unter der Regie von Harald Sicheritz auch die Hauptrolle als Pressefotograf Stefan Steindl. Mraz ist Mitglied der Akademie des Österreichischen Films .
In der Saison 2023/24 spielt er in einer Inszenierung von Johann Strauss’ Fledermaus des Musiktheaters Linz die Rolle des Gerichtsdieners Frosch neben Herbert Lippert als Eisenstein und Fenja Lukas als Adele.
Im Jänner 2026 feierte er mit seinem ersten Solo-Kabarettprogramm Mraz first! im Wiener Kabarett Niedermair Premiere.
Filmografie (Auswahl)
2006: Novotny & Maroudi – Zahngötter in Weiß – Saubermacher
2007: Novotny & Maroudi – Zahngötter in Weiß – Umzüge
2008: SOKO Wien – Mörderisches Geheimnis
2010: Vitasek? – Andere Umstände
2010: Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott
2009: Der Winzerkönig – Die Kandidatin
2010: Aufschneider
2011: Kebab mit Alles
2011: Die Abstauber
2011: Die letzte Spur – Alexandra, 17 Jahre
2012: Meine Tochter, ihr Freund und ich
2012: Trau niemals deiner Frau
2012: Schnell ermittelt – Roswitha Thaler
2013: Paul Kemp – Alles kein Problem
2013: Janus
2013: Die Spätzünder 2 – Der Himmel soll warten
2013: Schon wieder Henriette
2013: CopStories – Oida?
2013: Alles Schwindel (Fernsehfilm)
2013: Bad Fucking
2014: Tatort: Abgründe
2015–2019: Vorstadtweiber (Fernsehserie, 32 Folgen)
2015: Die Toten vom Bodensee – Familiengeheimnis
2015: Superwelt
2016: SOKO Wien – Wir sind viele
2017: Stadtkomödie – Herrgott für Anfänger
2018: SOKO Kitzbühel – Unten
2018: Der Trafikant
2018: Die Muse des Mörders
2018: Universum History – Unser Österreich: Das Burgenland – Ein Grenzfall
2018: Stadtkomödie – Geschenkt
2019: Die Rosenheim-Cops – Bretter, die die Welt bedeuten
2019: Radegund
2019: Der beste Papa der Welt
2019: Spuren des Bösen – Sehnsucht (Fernsehreihe)
2019: Stadtkomödie – Der Fall der Gerti B. (Fernsehreihe)
2019: Vienna Blood – Königin der Nacht
2020: Wischen ist Macht (Fernsehserie, 4 Folgen)
2020: Exil
2020: WaPo Bodensee – Rien ne va plus (Fernsehserie)
2020: Vier Saiten (Fernsehfilm)
2020: Vier Frauen und ein Todesfall – Lockvogel (Fernsehserie)
2021: SOKO Donau – Alles Fassade (Fernsehserie)
2021: Risiken und Nebenwirkungen
2021: Landkrimi – Flammenmädchen (Fernsehreihe)
2021: Kaiserschmarrndrama
2021: Stadtkomödie – Man kann nicht alles haben (Fernsehreihe)
2021: Beckenrand Sheriff
2022: Stadtkomödie – Der weiße Kobold (Fernsehreihe)
2023: Der Alte – Helden von nebenan (Fernsehserie)
2023: Landkrimi – Dunkle Wasser (Fernsehreihe)
2023: Der Metzger traut sich (Fernsehreihe)
2023: SOKO Donau – Der große Mitsch (Fernsehserie)
2023: Der Pass (Fernsehserie, 1 Folge)
2024: The Day of the Jackal (Fernsehserie, 2 Folgen)
2024–2026: School of Champions (Fernsehserie, 24 Folgen)
2024: Beasts Like Us (Fernsehserie, 8 Folgen)
2024: Eigentlich sollten wir (Fernsehfilm)
2024: 80 Plus (Alternativtitel Toni und Helene )
2024: Trost und Rath – Tanz mit dem Teufel (Fernsehreihe)
2024: Der Metzger – Mordstheater (Fernsehreihe)
2025: Dann passiert das Leben
2025: Aufputzt is’
2025: Landkrimi – Steirerstich (Fernsehreihe)
2025: Cyberpunk Romance
2026: So haben wir dich nicht erzogen (Fernsehfilm)
2026: Crooks (Fernsehserie, 3 Folgen)
2026: Braunschlag 1986 (Miniserie)
2026: Kalter Hund
Einzelnachweise
1 2 Theater in der Josefstadt: Thomas Mraz . Abgerufen am 15. Jänner 2016.
↑ Daten von Thomas Mraz , imdb.com
↑ Thomas Mraz: Vita . Abgerufen am 15. Jänner 2016.
↑ Wiener Zeitung: Schauspieler Thomas Mraz im Interview über den Sessellift-Monolog "Apres Ski - Ruhe da oben!" . Artikel vom 13. Dezember 2014, abgerufen am 15. Jänner 2016.
↑ derStandard.at - Sketchcomedy "Kalahari Gemsen" startet 2016 im ORF . Artikel vom 28. August 2015, abgerufen am 20. Jänner 2016.
↑ Oberösterreichische Nachrichten: Theatersommer Haag: Der vielseitige Thomas Mraz spielt ab Mittwoch den Sancho Panza. Artikel vom 3. Juli 2017, abgerufen am 3. Juli 2017.
↑ Armin Assinger präsentiert „Die Promi-Millionenshow für ,Licht ins Dunkel‘“ am 3. Dezember in ORF 2 . OTS-Meldung vom 30. November 2018, abgerufen am 3. Dezember 2018.
↑ Start für neues Austro-Komödien-Doppel am ORF-1-Serienmontag. 17. Januar 2020, abgerufen am 23. Januar 2020 .
↑ Angela Heide: Orpheus im Rabenhof: Glamour und Götter. In: Wiener Zeitung . 18. Februar 2020, abgerufen am 19. Februar 2020 .
↑ Jacques Offenbach: Orpheus In Der Unterwelt: A Tribute to the 70’s. In: rabenhoftheater.com. Abgerufen am 19. Februar 2020 .
1 2 Österreichischer Filmpreis 2021: "Hochwald" führt Nominiertenfeld an. In: Wiener Zeitung . 29. April 2021, abgerufen am 29. April 2021 .
1 2 Österreichische Filmakademie: Nominierungen 2021. In: oesterreichische-filmakademie.at. 29. April 2021, abgerufen am 29. April 2021 .
↑ „Eigentlich sollten wir“ mit Thomas Mraz, Marleen Lohse, Roland Düringer und Aglaia Szyszkowitz. In: ots.at. 21. Oktober 2021, abgerufen am 22. Oktober 2021 .
↑ Akademie des Österreichischen Films: Ordentliche Mitglieder. In: Akademie des Österreichischen Films. Abgerufen am 23. Januar 2022 .
↑ Landestheater Linz: Die Fledermaus. 2023, abgerufen am 9. Februar 2024 .
↑ Stefan Weinberger: Thomas Mraz: Erstes Kabarett-Solo mit Nahtoderfahrung! In: krone.at . 15. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026 .
↑ Stefan Weinberger: Thomas Mraz: Gelungenes Solo-Debüt auf der Kabarettbühne. In: krone.at . 16. Januar 2026, abgerufen am 17. Januar 2026 .
↑ Philipp Wilhelmer: Das sind die Nominierten für die ROMY 2021. In: Kurier.at . 7. März 2021, abgerufen am 7. März 2021 .
↑ Carl-Mayer-Drehbuchpreise 2023. In: diagonale.at. Abgerufen am 23. März 2023 .