Thomas Ried

Thomas Ried (* 15. November 1773 in Hohenburg, Oberpfalz; † 14. Januar 1827 in Regensburg) war ein römisch-katholischer Theologe, Historiker und Domkapitular.

Biographie

Ried studierte in Regensburg und wurde im Jahr 1798 zum katholischen Priester geweiht. 1799 wurde er Hilfspriester in Sallach, heute ein Ortsteil von Geiselhöring. Anschließend wurde er im Jahr 1801 Kanzellist am bischöflichen Konsistorium zu Regensburg. Im Jahr 1823 war er für kurze Zeit Kanzleiinspektor und zeitgleich Sekretär des Konsistoriums. Parallel hierzu erlangte er 1822 im wiedererrichteten Regensburger Domkapitel ein Vikariat, dem 1826 das Kanonikat folgte. Am 14. Januar 1827 beendete ein Schlaganfall sein Leben in Regensburg. Nach ihm wurde eine Straße in Regensburg im Kasernenviertel benannt.

Mitgliedschaften

Ried war seit 1817 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Matthias Freitag: Regensburger Straßennamen. Mittelbayerische Verlagsgesellschaft mbH, Regensburg 1997, ISBN 3-931904-05-9, S. 126.
Personendaten
NAME Ried, Thomas
KURZBESCHREIBUNG deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Historiker
GEBURTSDATUM 15. November 1773
GEBURTSORT Hohenburg, Oberpfalz
STERBEDATUM 14. Januar 1827
STERBEORT Regensburg