Thomas Tschudi (* 16. April 1978) ist ein Schweizer Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP). Seit 2024 ist er Mitglied des Regierungsrates des Kantons Glarus und Vorsteher des Departements Bau und Umwelt.
Tschudi absolvierte eine kaufmännische Lehre bei der Bank Linth in Niederurnen. Er bildete sich zum diplomierten Betriebsökonom FH an der Hochschule für Wirtschaft Zürich weiter und erwarb das eidgenössische Diplom als Finanzanalytiker und Vermögensverwalter. Anschliessend arbeitete er bei verschiedenen Banken. Vor seiner Wahl in den Regierungsrat war er als Anlagespezialist mit Führungsaufgaben tätig. Tschudi ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Näfels.
Von 2012 bis 2024 gehörte Tschudi dem Glarner Landrat an. In den Jahren 2022 bis 2024 präsidierte er dessen Geschäftsprüfungskommission. Von 2012 bis 2019 war er Präsident der SVP Glarus Nord, anschliessend bis 2024 Vizepräsident der SVP des Kantons Glarus.
Am 24. März 2024 wurde Tschudi im zweiten Wahlgang in den Regierungsrat gewählt. Er erhielt 5167 Stimmen und setzte sich mit einem Vorsprung von 74 Stimmen gegen Daniela Bösch-Widmer von der Partei Die Mitte durch. Er folgte auf Benjamin Mühlemann (FDP), der 2023 in den Ständerat gewählt worden war. Mit Tschudis Wahl erhöhte sich die Vertretung der SVP in der fünfköpfigen Kantonsregierung von einem auf zwei Sitze; die FDP verlor einen ihrer beiden Sitze.
Im Rahmen der Neuverteilung der Departemente übernahm Tschudi am 6. Mai 2024 das Departement Bau und Umwelt von Kaspar Becker (Die Mitte), der ins Departement Bildung und Kultur wechselte.
Bei den Gesamterneuerungswahlen vom 8. März 2026 wurde Tschudi für die Amtsperiode 2026 bis 2030 wiedergewählt.
| Personendaten | |
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| NAME | Tschudi, Thomas |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Politiker der Schweizerischen Volkspartei (SVP) |
| GEBURTSDATUM | 16. April 1978 |