Thorsten Quaeschning

Thorsten Quaeschning in der Elbphilharmonie (2018)

Thorsten Quaeschning (* 23. Februar 1977 in Berlin) ist ein deutscher Musiker, Komponist und Produzent.

Seit 2005 ist er Mitglied der Gruppe Tangerine Dream.

Biografie

Bereits als Kind erhielt Quaeschning Flöten-, Klavier- und Geigenunterricht. Später folgten Gesangs- und Schlagzeugunterricht sowie ein Studium klassischer Musik und Komposition.

2003 gründete er die Band Picture Palace Music. Im selben Jahr begann Quaeschning als Techniker für Tangerine Dream zu arbeiten und wurde 2005 schließlich offizielles Mitglied der Gruppe. Seit dem Tod des Gründers Edgar Froese im Januar 2015 ist Thorsten Quaeschning musikalischer Leiter der Band. Zum 50. Gründungsjubiläum erschien am 29. September 2017 das Album Quantum Gate.

2017 veröffentlichte Quaeschning gemeinsam mit Ulrich Schnauss das Album Synthwaves auf dem Label Azure Vista Records. 2018 erschien der von Thorsten Quaeschning komponierte Soundtrack Cargo auf dem Londoner Invisible Hands Records.

Ab 2018 besteht eine Zusammenarbeit mit dem Marillion-Gitaristen Steve Rothery, der als Gastmusiker 2022 bei Tangerine-Dream-Konzerten auftrat. Als Ergebnis erschien 2025 das Projekt unter dem Bandnamen Bioscope mit der Veröffentlichung Gentō. Quaeschning und Rothery ließen sich hier durch der Jazz-Schlagzeuger Alex Reeves unterstützen. Gentö wird als gelungene Symbiose aus den Synthesizer-Klängen in Stile der Berliner Schule Quaeschnings und den schneidenden Gitarrenspiel in Stile des Progressive Rocks unterstützt durch das an Texturen reiche Schlagzeugspiel von Reeves beschrieben.

Im Jahr 2024 wirkte Quaeschning als Gastmusiker beim Album Absolute Elsewhere der progressiven Death-Metal-Band Blood Incantation mit.

Diskografie (Auswahl)

Quaeschning (r.) bei einem Auftritt mit Tangerine Dream, 2007

Solo

Picture Palace Music

Tangerine Dream

Bioscope

Commons: Thorsten Quaeschning – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Christoph Dallach: Tangerine Dream auf Tour: Die Suche nach dem Froese-Faktor. In: Spiegel Online. 7. Februar 2018 (spiegel.de [abgerufen am 6. Juni 2019]).
  2. ↑ Düsseldorfer Anzeiger: Tangerine Dream im Interview: „Keine Angst, etwas zu zerstören“. Abgerufen am 6. Juni 2019.
  3. ↑ Stefan Schulz: 10 Fragen an ... Thorsten "Q" Quaeschning. Abgerufen am 6. Juni 2019 (deutsch).
  4. ↑ 15 questions | Interview | Tangerine Dream | The Accident of Creativity. Abgerufen am 6. Juni 2019.
  5. ↑ Startseite. Abgerufen am 6. Juni 2019.
  6. ↑ Edgar Froese: TANGERINE DREAM – FORCE MAJEURE – 1967–2014. 2017, ISBN 978-3-00-056524-3.
  7. ↑ David Stubbs: Tangerine Dream review – despite loss of leader, the Dream continues. In: The Guardian. 24. April 2018, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 6. Juni 2019]).
  8. ↑ Malcolm Dome 2017-10-06T13:45:00 278Z Prog: Tangerine Dream - Quantum Gate album review. Abgerufen am 7. Juni 2019 (englisch).
  9. ↑ Synthwaves - Quaeschning & Schnauss, Thorsten Quaeschning, Ulrich Schnauss | Songs, Reviews, Credits. Abgerufen am 6. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
  10. ↑ Cargo [Original Motion Picture Soundtrack] – Thorsten Quaeschning | Songs, Reviews, Credits. Abgerufen am 6. Juni 2019 (amerikanisches Englisch).
  11. ↑ Walter Sehrer: Filmische Landschaften „BIOSCOPE“. In: Eclipsed. Rock Magazin. Nr. 273, September 2025, Stories, S. 64–65.
  12. ↑ Brad Sanders: Opening The Gates With Blood Incantation. Stereogum (www.stereogum.com), 4. Oktober 2024, abgerufen am 6. März 2025 (englisch).
  13. ↑ Know The Score: The Music Of Grand Theft Auto V. Abgerufen am 6. Juni 2019 (englisch).
Personendaten
NAME Quaeschning, Thorsten
KURZBESCHREIBUNG deutscher Musiker, Komponist und Produzent
GEBURTSDATUM 23. Februar 1977
GEBURTSORT Berlin