| Município de Tijucas Tijucas | |||
|---|---|---|---|
Blick auf Tijucas | |||
|
| |||
| Koordinaten | 27° 15′ S, 48° 38′ W | ||
| Symbole | |||
| |||
| Gründung | 3. Juni 1860 (Munizip) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Santa Catarina | ||
| ISO 3166-2 | BR-SC | ||
| Região intermediária | Blumenau (seit 2017) | ||
| Região imediata | Itajaí (seit 2017) | ||
| Mesoregion | Grande Florianópolis | ||
| Höhe | 2 m | ||
| Gewässer | Rio Tijucas | ||
| Klima | subtropisches Klima | ||
| Fläche | 279,3 km² | ||
| Einwohner | 58.695 (2025) | ||
| Dichte | 210,2 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.tijucas.sc.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| Wirtschaft | |||
| BIP | 3.687.049 Tsd. R$ 71.466 R$ pro Kopf (2023) | ||
| HDI | 0,760 (2010) | ||
![]() | |||
Tijucas ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Santa Catarina im Süden des Landes. Sie liegt im Osten des Bundesstaates an der Atlantikküste und gehört zum Großraum von Florianópolis. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 59.000 geschätzt.
Tijucas liegt im Osten von Santa Catarina auf einer Höhe von etwa 2 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich im Mündungsgebiet des Rio Tijucas, der hier in den Atlantik fließt, und ist durch Flusslandschaften, Stände sowie Küstengebiet geprägt.
Das Klima ist subtropisch mit milden Temperaturen und ganzjährig relativ gleichmäßig verteilten Niederschlägen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 14 und 29 °C.
Im Jahr 1530 entdeckte der venezianische Seefahrer Sebastian Caboto im Dienste Spaniens die Mündung des Tijucas-Flusses. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Gebiet von Portugal intensiver kolonisiert. Am 4. Mai 1848 wurde die Pfarrei São Sebastião da Foz do Tijucas Grande gegründet, zusammen mit der gleichnamigen Pfarrkirche. Tijucas (damals São Sebastião da Foz do Rio Tijucas) erhielt durch Provinzgesetz Nr. 464 vom 4. April 1859 den Status einer Gemeinde. Die Gemeindegründung erfolgte am 3. Juni 1860.
Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 59.000 Personen geschätzt. Die Bevölkerung ist überwiegend urban geprägt und konzentriert sich auf den Kernort. Knapp drei Viertel der Einwohner waren 2022 europäischer Abstammung.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 19.650 |
| 2000 | 23.499 |
| 2010 | 30.960 |
| 2022 | 51.592 |
| Volkszählungen | |
Strategisch günstig zwischen Florianópolis und Balneário Camboriú gelegen, verzeichnete die Stadt im letzten Jahrzehnt ein rasantes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum. Günstig ist zudem die Autobahn BR-101, welche den Ort durchquert und die attraktive Lage am Meer. In der Stadt hat die Portobello-Gruppe ihren Sitz, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Keramik und Wandverkleidungen. Die Gruppe hat ihren industriellen Hauptsitz vor Ort und exportiert in mehr als 70 Länder.
Tijucas gehört zum römisch-katholischen Erzbistum Florianópolis.